Kryenbühls Sturz weckte Erinnerungen an den schweren Unfall von Daniel Albrecht, der vor zwölf Jahren ebenfalls beim Zielsprung zu Fall gekommen war und schwerwiegende Verletzungen davongetragen hatte. Er hatte drei Wochen lang im künstlichen Koma gelegen.
Der Schweizer Ski-Verband teilte inzwischen eine Diagnose mit. Demnach habe sich der Ski-Rennfahrer bei seinem Sturz eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zugezogen hat. Die Saison ist für den 26-Jährigen damit vorzeitig beendet.
Swiss-Ski hatte zunächst mitgeteilt, dass Kryenbühl ansprechbar sei und seinen Trainer erkannt hat, hieß es kurz nach dem Unfall im "SRF".
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Im Interview mit dem "ORF" bestätigte dies auch Kryenbühls Teamkollege Beat Feuz: "Der Trainer, der beim Zielsprung stand, sagte gerade, Kryenbühl habe ihn erkannt."

"Der war brutal!" Schwerer Sturz von Cochran-Siegle auf der Streif

Auch Cochran-Siegle stürzt schwer

Kurz vor Kryenbühl war Mitfavorit Ryan Cochran-Siegle in der Traverse im Schlussabschnitt abgeflogen. Der Amerikaner wurde ebenfalls mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht. Er erlitt aber nur leichte Abschürfungen und Prellungen.
Das mehrfach unterbrochene Rennen entschied schließlich Feuz für sich. Nach 30 von 55 Fahrern wurde das Rennen wegen starkem Wind abgebrochen. Andreas Sander belegte als bester Deutscher den fünften Platz.
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