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Abfahrt in Kitzbühel - Kryenbühl stürzt auf der Streif: Schweizer Ski-Verband teilt Diagnose mit
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Publiziert 22/01/2021 um 14:40 GMT+1 Uhr
Beim Abfahrtsrennen auf der legendären Streif in Kitzbühel ist es zu einem heftigen Sturz gekommen. Der Schweizer Urs Kryenbühl verlor im Zielsprung bei etwa 140 km/h die Kontrolle und stürzte mit dem Kopf voraus in den Schnee. Nach einer Erstversorgung noch an Ort und Stelle wurde der 26-Jährige per Helikopter ins Krankenhaus geflogen. Das Rennen war für etwa eine halbe Stunde unterbrochen.
Urs Kryenbühl wird nach seinem Sturz auf der Streif behandelt
Fotocredit: Getty Images
Kryenbühls Sturz weckte Erinnerungen an den schweren Unfall von Daniel Albrecht, der vor zwölf Jahren ebenfalls beim Zielsprung zu Fall gekommen war und schwerwiegende Verletzungen davongetragen hatte. Er hatte drei Wochen lang im künstlichen Koma gelegen.
Der Schweizer Ski-Verband teilte inzwischen eine Diagnose mit. Demnach habe sich der Ski-Rennfahrer bei seinem Sturz eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zugezogen hat. Die Saison ist für den 26-Jährigen damit vorzeitig beendet.
Swiss-Ski hatte zunächst mitgeteilt, dass Kryenbühl ansprechbar sei und seinen Trainer erkannt hat, hieß es kurz nach dem Unfall im "SRF".
Im Interview mit dem "ORF" bestätigte dies auch Kryenbühls Teamkollege Beat Feuz: "Der Trainer, der beim Zielsprung stand, sagte gerade, Kryenbühl habe ihn erkannt."
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"Der war brutal!" Schwerer Sturz von Cochran-Siegle auf der Streif
Quelle: Eurosport
Auch Cochran-Siegle stürzt schwer
Kurz vor Kryenbühl war Mitfavorit Ryan Cochran-Siegle in der Traverse im Schlussabschnitt abgeflogen. Der Amerikaner wurde ebenfalls mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht. Er erlitt aber nur leichte Abschürfungen und Prellungen.
Das mehrfach unterbrochene Rennen entschied schließlich Feuz für sich. Nach 30 von 55 Fahrern wurde das Rennen wegen starkem Wind abgebrochen. Andreas Sander belegte als bester Deutscher den fünften Platz.
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Fabellauf von Feuz! Schweizer rast auf der Streif zum Sieg
Quelle: Eurosport
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