Ski Alpin: Emma Aicher scheidet bei Super-G im Val di Fassa aus - Mikaela Shiffrin holt bei Curtoni-Sieg Punkte
Update 08/03/2026 um 12:22 GMT+1 Uhr
Emma Aicher hat im Kampf um die Große Kristallkugel einen herben Rückschlag erlitten. Beim Weltcup im italienischen Val di Fassa schied die deutsche Allrounderin nach einem Fahrfehler im oberen Teil des kurvenreich gesteckten Super-G aus. Die im Gesamtweltcup führende Mikaela Shiffrin, die ausnahmsweise auch im Fassatal an den Start ging, landete beim Sieg von Elena Curtoni auf dem 23. Platz.
"Ist das bitter!" Rückschlag für Aicher im Kampf um den Gesamtweltcup
Quelle: Eurosport
Vor dem Rennen hatte Shiffrin (1133 Punkten) einen Vorsprung von 117 Zählern auf die Deutsche und startete deshalb auch im Super-G. In dieser Saison ging die US-Amerikanerin jedoch erst einmal in dieser Disziplin an den Start.
Im Dezember in St. Moritz schied sie allerdings aus und konzentrierte sich anschließend auf Riesenslalom und Slalom. Mit der Startnummer 31 fuhr Shiffrin sehr zögerlich, konnte sich mit einem Rückstand von 1,69 Sekunden aber zumindest acht Punkte sichern.
Aicher war nach dem Aus bitter enttäuscht. "Ich bin oben spät aus der Kompression rausgekommen. Das Tor über die Welle war auch zu spät Und dann war ich immer später dran. Ich war nicht konsequent genug", sagte sie bei Eurosport. "Es war dumm. Das sollte nicht passieren. Aber ich kann es nicht mehr ändern."
Auch die zweite deutsche Starterin Kira Weidle-Winkelmann war beim letzten Rennen im Fassatal chancenlos. Die 30-Jährige kam mit über zwei Sekunden Rückstand auf Siegerin Curtoni auf Rang 27 ins Ziel.
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Aicher reagiert auf bitteres Ausscheiden im Super-G
Quelle: Eurosport
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Keine Glanzleistung - aber Shiffrin baut Vorsprung auf Aicher aus
Quelle: Eurosport
Aicher verliert Punkte auf Shiffrin
Im Gesamtweltcup wuchs Aichers Rückstand auf Shiffrin damit sechs Rennen vor dem Saisonende auf 125 Punkte wieder ein wenig an. Auch im Abfahrtsweltcup hat die Deutsche vor dem letzten Rennen beim Weltcup-Finale 28 Punkte Rückstand auf Laura Pirovano aus Italien.
Aicher vergab durch ihr Ausscheiden zudem die Mini-Chance, noch in den Kampf um die kleine Kristallkugel im Super-G einzugreifen. Die beste Chancen auf den Gesamtsieg hat die Italienerin Sofia Goggia, sie geht mit einem Vorsprung von 56 Punkten auf Alica Robinson aus Neuseeland in das letzte Rennen.
Vor dem Saisonende stehen für die Ski-Damen ein Riesenslalom sowie Slalom im schwedischen Are auf dem Programm (14./15. März).
Ab dem 19. März findet schließlich noch das Weltcup-Finale in Kvitfjell mit jeweils einem Rennen in jeder Disziplin statt (live bei Eurosport und HBO Max).
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(mit SID)
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"Jetzt drehen sie total ab!" Lokalmatadorin Curtoni mit Bestzeit
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