Viktoria Rebensburg schickt Fans in den Sozialen Medien in den April - keine Rückkehr in den Ski-alpin-Weltcup geplant

Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg wird in der kommenden Saison in den alpinen Ski-Weltcup zurückkehren - das schrieb sie zumindest am 1. April bei "Instagram". Die 34-Jährige wolle im Winter 2024/2025 in allen Disziplinen an den Start gehen, so ihre Ankündigung. Doch die meisten Fans bemerkten sogleich: Rebensburg und Eurosport haben hier einen Aprilscherz inszeniert.

Viktoria Rebensburg ist bereit für den Ski-Winter 2024/2025 - oder ...? | Foto: SPORTFIVE

Fotocredit: Eurosport

"Ich war für Eurosport beim Weltcup-Finale in Saalbach. Da habe ich gemerkt, dass es mich wieder in den Beinen juckt", hatte die 19-fache Weltcupsiegerin Eurosport als Aprilscherz-Botschaft mitgegeben und euphorisch hinzugefügt: "Ich bin eine Racerin, ich muss wieder auf die Piste!"
Sie plane, "das volle Programm mitzunehmen", also in allen Disziplinen an den Start zu gehen.
"Der Traum vom Weltcupsieg im Slalom soll in Erfüllung gehen, um meine Karriere rund zu machen", erklärte die Olympiasiegerin.
"Meine Fähigkeiten in Sachen Schnellkraft haben mich schon immer ausgezeichnet. Nun soll mich diese im Tanz durch den Stangenwald zum Erfolg führen", so Rebensburg mit einem Augenzwinkern.

Comeback mit Neureuther und Höfl-Riesch?

Die meisten Fans durchschauten den Aprilscherz sofort. "Ich wünschte, es wäre wahr", schrieb ein Userin. "Für einen Moment war ich voll aus dem Häuschen … Der Blick an den Kalender hat es mir dann offenbart", schrieb ein anderer.
Ein weiterer schrieb: "Schöne Info, falsches Datum." Andere sponnen den Scherz weiter: "Shiffrin kann einpacken, wenn Du im Slalom ernst machst", schrieb jemand mit einem Zwinkersmiley.
"Das wird ja eine tolle Saison. Maria und Felix stehen auch schon am Starthaus", verband ein User Rebensburgs Comeback gleich mit einer Rückkehr von Felix Neureuther und Maria Höfl-Riesch.

Rebensburg bleibt Eurosport-Expertin

"Can't wait", meinte die aktive deutsche Speed-Fahrerin Kira Weidle. Auch ehemalige prominente Sportler kommentierten mit. "April! April!", schrieb die ehemalige österreichische Spitzenskifahrerin Elisabeth "Lizz" Görgl. Nicole Schmidhofer postete zwei lachenden Smileys mit Tränen in den Augen, Tina Maze zeigte dreimal das Feuer-Symbol.
Um 15:00 Uhr löste Rebensburg den Scherz dann auch auf. "Ich merke schon, ihr lasst euch nicht so schnell einen Bären aufbinden", schrieb sie bei "Facebook": "Ich wünsche euch allen einen guten Start in den April und freue mich schon darauf auch die nächste Weltcup Saison als Fan zu verfolgen - bis bald!"
Rebensburg hat ihre aktive Laufbahn als Rennläuferin am 1. September 2020 beendet und ist aktuell als Expertin bei Eurosport tätig - dabei bleibt es auch.

Olympiasieg 2010 als größter Karriere-Erfolg

Als Aktive hatte Rebensburg ihr Weltcup-Debüt im Dezember 2006 auf der Reiteralm gegeben. Sie feierte bis zu ihrem Karriereende 2020 insgesamt 19 Siege in Riesenslalom (14), Super-G (4) und Abfahrt (1).
Zudem sicherte sich Oberbayerin dreimal die kleine Kristkallkugel im Riesenslalom (2010/2011, 2011/2012, 2017/2018).
Mit Olympia-Gold in Vancouver 2010, der Bronzemedaille von Sotschi 2014 sowie zwei Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften (2015 in Vail/Beaver Creek, 2019 in Are) in ihrer Paradedisziplin veredelte sie Laufbahn und avancierte zu einer der erfolgreichsten Rennläuferinnen in der Geschichte des deutschen Skisports.
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"Absoluter Krimi": Ledeckas Triumph im Experten-Check

Quelle: Eurosport

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