Nun wird spekuliert, dass dem Coach möglicherweise ein frecher Spruch zum Verhängnis wurde.
Ende März gab Magoni der Zeitung "Corriere della Sera" ein Interview, in welchem er von den italienischen Rennläuferinnen Marta Bassino, Sofia Goggia und Federica Brignone schwärmte und diese als "Ski-Diamanten" bezeichnete.
Sein eigener Schützling erhielt hingegen ein weniger schmeichelhaftes Prädikat. "Im Vergleich zu ihnen ist Petra ein Bügeleisen", meinte der Trainer über Vlhova. Und weiter: "Sie ist sehr stark. Aber sie hat ein Problem: Wenn etwas in ihrem Kopf nicht passt, muss man eingreifen. Sonst wirft sie alles weg."
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Der Italiener ahnte da aber wohl schon, dass ihm diese Aussagen Probleme bereiten könnten. Denn abschließend erklärte Magoni: "Es wäre vielleicht an der Zeit, sich zu verabschieden."

Petra Vlhova dankt Trainer für Zusammenarbeit

Nun zog offenbar Vlhova den Schlussstrich. Ob die Beleidigung von Magoni einer der Gründe war, ließ die Slowakin in ihrem Post allerdings offen.
Vielmehr bedankte sich Vlhova für die "großartigen fünf Jahre, während denen ich viel gelernt habe. Ich bin dir unendlich dankbar, für deine Zeit, deine Energie, deinen Perfektionismus und die Hoffnung, die du immer in mich gesetzt hast."
Auch ein Statement von Magoni wurde bei Instagram mitveröffentlicht.
Der Italiener bedankte sich ebenfalls für "wunderschöne und unglaubliche Jahre". Zugleich bat der Ex-Coach der Gesamtweltcupsiegerin um Entschuldigung. "Verzeiht mir meine Fehler, denn ich garantiere Euch, dass ich alles gegeben habe", erklärte Magoni. Ob er damit auch den "Bügeleisen"-Spruch meinte?
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