Weltcup Matterhorn: Thomas Dreßen hält sich im ersten Training bedeckt - Romed Baumann bester Deutscher

Thomas Dreßen hat es im ersten Training zur Weltcup-Abfahrt in Zermatt-Cervinia gemächlich angehen lassen. Der Kitzbühel-Sieger von 2018, der in den vergangenen drei Jahre mit vielen körperlichen Problemen kämpfen musste, hatte im Ziel mehr als vier Sekunden Rückstand auf den Österreicher Otmar Striedinger. Im vergangenen Jahr war die Premiere am Matterhorn wegen Schneemangels ausgefallen.

Thomas Dreßen in Aktion

Fotocredit: Getty Images

Neben Dreßen schickt der Deutsche Skiverband (DSV) noch Romed Baumann, Josef Ferstl, Simon Jocher, Andreas Sander, Dominik Schwaiger und Luis Vogt in die zwei Abfahrten am Samstag und Sonntag (jeweils 11:30 Uhr live bei discovery+).
Im ersten Abtasten am Mittwoch avancierte Baumann zum besten Deutschen (29./+2,38 Sekunden). Otmar Striedinger sicherte sich mit einer Zeit von 2:05,93 Minuten vor dem Italiener Benjamin Jacque Alliod (+0,32) und dem Schweizer Niels Hintermann (+0,37) Platz eins.
Auf der Gran Becca findet am Samstag erstmals ein Weltcuprennen statt. Die Premiere hätte eigentlich bereits im vergangenen Winter stattfinden sollen, aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen wurden die Rennen jedoch abgesagt.
Die Strecke auf dem Matterhorn steht für noch nie dagewesene Superlative. Der Start findet auf knapp 3800 Meter in der Schweiz statt, das Ziel befindet sich 2865 Metern in Italien. Während der Grenzüberschreitung legen die Speed-Asse rund vier Kilometer zurück und kommen auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 135 km/h.

Dreßen: "Besser auf dem Ski als letztes Jahr"

Die deutschen Hoffnungen liegen beim Speed-Auftakt auch auf Dreßen. Den fünfmaligen Weltcupsieger plagten in der Vergangenheit regelmäßig körperliche Probleme, nun fühlt sich der 29-Jährige aber wieder fit.
"Mir geht es aktuell gut. Ich bin gesund, mein Körper hält den Belastungen stand, was sehr positiv ist", wurde Dreßen in einer Pressemitteilung des DSV zitiert. "Auch skitechnisch stehe ich besser auf dem Ski als im letzten Jahr. Fehler, die mir letzte Saison noch oft unterlaufen sind, sollten jetzt im Normalfall nicht mehr passieren."
(SID)
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Motivationsboost durch Nachwuchs: Dreßen von sich selbst überrascht

Quelle: Eurosport

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