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Olympia 2022: Deutsches Geschwisterpaar Rydzek gemeinsam in Peking - "Unsere Eltern sind happy"
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Publiziert 07/02/2022 um 12:07 GMT+1 Uhr
Coletta Rydzek gibt am Dienstag im Langlauf-Sprint ihre Olympiapremiere. Bruder Johannes und Freund Simon Jocher sind auch schon da. Die guten Leistungen ihres Bruders motivierten die 24-Jährige auf dem Weg nach Peking, auch wenn eine Karriere als Kombiniererin nicht für sie in Frage kam. Umso schöner ist es, dass sie gemeinsam mit ihren älteren Bruder an den Olympischen Spielen teilnehmen kann.
Freut sich auf die Olympischen Spiele: Coletta Rydzek.
Fotocredit: Getty Images
Coletta und Johannes Rydzek haben ihr erstes Olympia-Ziel schon erreicht. Ein gemeinsames Foto vor den fünf Ringen hatten die Geschwister aus Oberstdorf ihren Eltern versprochen, also besuchte der sechsmalige Weltmeister der Nordischen Kombinierer die Skilangläuferin im Olympischen Dorf.
Nach einem gemeinsamen Essen war der gewünschte Schnappschuss im Kasten.
"Das war mein olympischer Moment bis jetzt", sagte Johannes (30). Ab Dienstag sollen weitere folgen, dann aber im Wettkampf. Den Auftakt macht Coletta (24), die im Sprint (ab 9.00 Uhr, live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!) die besten Karten aus deutscher Sicht hat. Bruder Johannes ist am Mittwoch erstmals gefordert.
Coletta wollte Brüdern nacheifern
Coletta ist in diesem Winter die wohl größte Überraschung im deutschen Loipen-Team. Die Dritte der Junioren-WM 2017 ist die einzige DSV-Läuferin, die es im Sprint in ein Finale der besten Sechs schaffte. Am Dienstag scheint eine Wiederholung zwar kaum möglich, doch schon die Teilnahme an Olympia ist für sie ein großer Erfolg.
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Quelle: Eurosport
Einen Anteil daran hat auch Johannes. "Ich wollte immer meinen großen Brüdern nacheifern", sagt Rydzek. Neben Johannes war auch Simon Kombinierer, wenn auch nicht so erfolgreich. Und nicht nur das: Colettas Freund, der Skirennläufer Simon Jocher, ist in Peking ebenfalls dabei.
Kombinieren keine Option
Vater Michael Rydzek, einst Eishockeyspieler und Helfer bei der Vierschanzentournee, förderte seine Kinder von Beginn an.
"Als Johannes das erste Mal bei Olympia war, war ich zwölf", erinnert sich Coletta: "Es war seitdem immer das Ziel, dass wir mal gemeinsam da sind. Unsere Eltern sind total happy. Für mich ist es ein Traum, mit ihm hier zu sein, wir schreiben jeden Tag."
Aber warum wurde Coletta nicht Kombiniererin wie ihre Brüder? "Als ich ganz klein war, habe ich das Springen mal ausprobiert", sagt sie: "Aber ich finde es sehr gruselig, oben auf einer Schanze zu stehen. Wenn man mal in Oberstdorf oben auf dem Turm war - das ist schon sehr, sehr hoch."
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(SID)
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