"Ich fordere deshalb: Lasst uns bei der Streckenauswahl dahin zurückkehren, dass auch ein Normalmensch sie laufen kann", so Schlickenrieder.
Die "reinen Bergläufe" nannte der 51-Jährige eine "Fehlentwicklung": "Es sollte nicht höher und steiler werden – man sollte lieber auf die Geschwindigkeit setzen. Dann wäre das Thema, je leichter desto besser, auch erledigt." Die Diskussion um einen zu niedrigen Body-Mass-Index (BMI) bei einigen Spitzenläuferinnen prägt den Langlauf seit einiger Zeit.
Auf die Spiele in Peking blickt Schlickenrieder nicht nur wegen der Loipen skeptisch. "Sportlich ist Olympia der Höhepunkt, auf den man ein ganzes Sportlerleben hinarbeitet. Wenn es um Olympia in China geht, ist allerdings die Freude überschaubar. Auf uns warten große Einschränkungen bedingt durch Corona", sagte der Sprint-Silbermedaillengewinner von Salt Lake City 2002.
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Er sei "kein Freund davon, Olympische Spiele in China zu machen, wo es die klimatischen Voraussetzungen, die politische Lage und die ganze Corona-Krise nicht hergeben", sagte Schlickenrieder: "Grundsätzlich ist Olympia ein tolles Erlebnis und ein völkerverbindendes Element. Die nächsten richtigen Olympischen Spiele finden 2026 in Mailand/Cortina statt. Und damit kehrt die Seele unseres Sportes hoffentlich wieder zurück in die Arme von Olympia."
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(SID)

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