Die russische Mannschaft war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf dem Weg von Livigno in Italien, wo sie sich seit mehreren Tagen auf die Tour de Ski vorbereitete, ins Val Müstair.
Nach "Blick"-Informationen kam der Kleinbus kurz hinter dem Schweizer Grenzübergang auf einer vereisten Fahrbahn in einer Kurve ins Rutschen.
In Folge dessen drehte sich das Fahrzeug und rauschte rückwärts von der Straße "Via della Val" 50 Meter einen Abhang hinunter in den angrenzenden zugefrorenen See.
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Glücklicherweise sank der Bus jedoch nicht komplett ein. Der hintere Teil blieb an der eisigen Oberfläche hängen. Die sechs Insassen können sich aus eigener Kraft befreien und via Notruf Hilfe holen. Anschließend seien direkt die Feuerwehr, Sanitäter und die Polizei ausgerückt.
Schwere Verletzungen soll es keine gegeben haben, die Insassen hätten sich lediglich leicht verletzt. Ein Unfallopfer soll eine Gehirnerschütterung und eine Kopfverletzung erlitten haben.

Trainer Kramer: "Sind froh, dass alles in Ordnung ist"

Laut russischen Medien sollen sich keine Athleten in dem Kleinbus befunden haben. Die Insassen seien allesamt Serviceleute gewesen.

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Der deutsche Trainer der Russen, Marcus Kramer, zeigte sich nach dem Unfall über den glimpflichen Ausgang erleichtert. "Wir sind schockiert, aber froh, dass alles in Ordnung ist. Es war ein schrecklicher Sturz", wurde er in der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" zitiert.
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