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Nach Johaugs Gold-Coup: Schlickenrieder nennt Leistung "befremdlich"

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Peter Schlickenrieder

Fotocredit: Imago

VonSID
02/03/2019 Am 13:23 | Update 02/03/2019 Am 13:29

Bundestrainer Peter Schlickenrieder hat die Leistungen der Norwegerin Therese Johaug bei der nordischen WM in Seefeld als "befremdlich" bezeichnet. Die 30-Jährige, die bei den Weltmeisterschaften 2017 und Olympia 2018 wegen einer Dopingsperre gefehlt hatte, gewann am Samstag mit großem Vorsprung das Rennen über 30 Kilometer und damit ihre dritte Goldmedaille bei den Titelkämpfen in Tirol.

Schlickenrieder sagte im "ZDF": "Das finde ich schon befremdlich, das muss ich ganz ehrlich sagen." Er fügte hinzu:

Ich würde lügen, wenn ich sage, das ist ganz normal. Sie läuft ja wirklich meilenweit voraus. Es gibt halt diesen Hintergrund. Es ist komisch.
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Johaug war zu Saisonbeginn in den Weltcup zurückgekehrt und hat seither alle Distanzrennen gewonnen, in denen sie antrat.

Die nun zehnmalige Weltmeisterin hatte sich die 18-monatige Sperre wegen der Verwendung eines Lippenbalsams mit unerlaubten Wirkstoffen eingehandelt.

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