Zum Weltmeister wurde somit der zunächst zweitplatzierte Norweger Emil Iversen erklärt. Bolschunow holte Silber, Bronze ging an den Norweger Simen Hegstad Krüger.
300 Meter vor dem Ziel war es zu der Berührung zwischen dem deutlich schnelleren Klaebo und Bolschunow gekommen.
"Das war grenzwertig von Klaebo. Da war einfach kein Platz mehr", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder: "Wenn er meint, er muss die Spur wählen, die der vor ihm laufende Bolschunow wählt, finde ich es grenzwertig. Wenn er hintendran ist, muss er normalerweise um Bolschunow herumlaufen und die linke Spur wählen."
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Bolschunow beschäftigte damit wieder einmal die Regelhüter der FIS.
Der 24-Jährige war erst kurz vor der WM wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er Ende Januar bei der Staffel in Lahti den Finnen Jona Mäki mit einem Bodycheck niedergestreckt hatte. Bolschunow hatte Absicht bestritten.

Bewegender Moment: Bolschunow in Tränen, Erzrivale Klaebo tröstet

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(SID)

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