WM Oberstdorf: Klaebo nach Kollision mit Bolschunow disqualifiziert

Norwegens Skilanglauf-Topstar Johannes Hösflot Klaebo ist nach dem Gewinn seiner vierten Gold-Medaille bei der WM in Oberstdorf disqualifiziert worden. Der 24-Jährige hatte nach 50 km auf der Zielgeraden seinem Kontrahenten Alexander Bolschunow die Vorfahrt genommen. Der anschließende Gegenprotest von norwegischer Seite wurde nach kurzer Beratung abgelehnt.

Zieleinlauf mit Klaebo, Iversen und Bolschunow

Fotocredit: Getty Images

Zum Weltmeister wurde somit der zunächst zweitplatzierte Norweger Emil Iversen erklärt. Bolschunow holte Silber, Bronze ging an den Norweger Simen Hegstad Krüger.
300 Meter vor dem Ziel war es zu der Berührung zwischen dem deutlich schnelleren Klaebo und Bolschunow gekommen.
"Das war grenzwertig von Klaebo. Da war einfach kein Platz mehr", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder: "Wenn er meint, er muss die Spur wählen, die der vor ihm laufende Bolschunow wählt, finde ich es grenzwertig. Wenn er hintendran ist, muss er normalerweise um Bolschunow herumlaufen und die linke Spur wählen."
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Hier passiert's! Diese Szene führt zur Disqualifikation von Superstar Klaebo

Quelle: Eurosport

Bolschunow beschäftigte damit wieder einmal die Regelhüter der FIS.
Der 24-Jährige war erst kurz vor der WM wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er Ende Januar bei der Staffel in Lahti den Finnen Jona Mäki mit einem Bodycheck niedergestreckt hatte. Bolschunow hatte Absicht bestritten.
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Bewegender Moment: Bolschunow in Tränen, Erzrivale Klaebo tröstet

Quelle: Eurosport

(SID)
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Stockschlag und Bodycheck: Bolschunow dreht völlig durch

Quelle: Eurosport

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