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WM Oberstdorf - Klaebo kritisiert FIS nach Disqualifikation über 50km: "Frust und Ärger"
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Publiziert 07/03/2021 um 23:34 GMT+1 Uhr
Langläufer Johannes Hösflot Klaebo hat sich nach seiner Disqualifikation bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf über die 50 km zu Wort gemeldet. "Ich werde mich hüten zu sagen, was ich im Kopf habe. Aber ich bin definitiv sehr enttäuscht von der Entscheidung der FIS-Jury", schrieb der 24-jährige Norweger bei Instagram. Klaebo hatte die Ziellinie beim letzten WM-Rennen als Erster überquert.
Johannes Hösflot Kläbo wird bei der WM disqualifiziert
Fotocredit: Getty Images
Doch wenige Minuten nach dem Rennen disqualifizierte die Jury Klaebo für sein Gerangel im Duell mit Alexander Bolschunow auf der Zielgeraden. Die beiden Rivalen hatten um den Sieg gekämpft. Klaebo versuchte außen an Bolschunow vorbeizugehen, nach einer Berührung brach der Stock des Russen.
So hatte Klaebo leichtes Spiel im Finish. Bolschunow wurde auch noch von Klaebos Landsmann Emil Iversen überholt und kam als Dritter über den Zielstrich. Im Zielbereich tröstete der Norweger direkt seinen großen Rivalen.
Nach einem Protest der Russen entschied die FIS-Jury letztendlich, Klaebo zu disqualifizieren, weil er Bolschunow die Vorfahrt genommen habe. So wurde Iversen zum Sieger erklärt. Bolschunow rückte auf Rang zwei vor, Bronze erhielt Simen Hedstad Krüger.
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Hier passiert's! Diese Szene führt zur Disqualifikation von Superstar Klaebo
Quelle: Eurosport
"Das fühlt sich an wie der härteste Tag in meiner gesamten Karriere. Ich habe mich heute stark gefühlt und hatte eine gute Kontrolle während des Rennens. Ihr könnt selbst sehen, was passiert ist und selbst urteilen. Bei mir herrscht eine Menge Frust und Wut über das Rennen", schrieb Klaebo bei Instagram weiter.
Insbesondere die Entscheidungsfindung der FIS sorgte beim dreimaligen Olympiasieger für Unverständnis. Klaebo: "Zuerst gab mich die FIS als Sieger bekannt und die Situation wurde als Rennzwischenfall gehandhabt. Dann änderte die FIS ihre Meinung und entschied, mich zu disqualifizieren. Ich bin sehr enttäuscht von der Art und Weise, wie die FIS mit dem Vorfall umgegangen ist und natürlich von der endgültigen Entscheidung der Jury."
Klaebo wolle sich nun zurückziehen und dann neu angreifen. "Im Moment sieht alles düster für mich aus, aber ich werde zurückkommen. Ich brauche nur etwas Zeit", schrieb der Norweger zum Abschluss.
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Bewegender Moment: Bolschunow in Tränen, Erzrivale Klaebo tröstet
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