Nordische Ski-WM 2023 - Laura Gimmler garniert Medaillen-Coup mit flottem Spruch: "Heute zählt es!"
Laura Gimmler, Katharina Hennig, Pia Fink und Victoria Carl haben bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im slowenischen Planica ein Kapitel Langlauf-Geschichte geschrieben. Das Quartett holte Silber in der Staffel und sorgte damit für das erste deutsche WM-Edelmetall sei 12 Jahren. Gimmler quittierte den Coup mit einem witzigen Spruch, der an ein bitteres Malheur aus dem Weltcup erinnerte.
Jubel über WM-Medaille: Deutsche Staffel bricht den Bann
Quelle: Eurosport
"Es ist schwer zu glauben, ich muss das erstmal sacken lassen", war Laura Gimmler im Gespräch mit der "ARD" geplättet vom eigenen Erfolg.
Ein Meilenstein mit Ansage. Schon vor wenigen Wochen lief die DSV-Staffel beim Weltcup in Toblach auf Platz zwei und bewies, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört.
Allerdings führte ein von Bundestrainer Peter Schlickenrieder verursachter Aufstellungsfehler zur Disqualifikation. "Ich habe den krankheitsbedingten Ersatz von Coletta Rydzek durch Sofie Krehl zu spät gemeldet", nahm der 53-Jährige die Verantwortung.
Gimmler blieb daher in Planica mit einem Augenzwinkern vorsichtig. "Das letzte Mal, als ich auf dem Podium stand, hat es nicht gezählt. Mir wurde aber eben versichert: 'Heute zählt es!' Sobald ich die Medaille habe, glaube ich es wirklich", scherzte die 29-Jährige.
Schlickenrieder: "Reißen die Buder nieder, aber ..."
Auf der Loipe hatte das deutsche Quartett von A bis Z einen Traumjob abgeliefert, einzig die norwegische Auswahl war noch 20,5 Sekunden schneller. "Das ist ein Riesenteam, das zusammenhilft und immer besser zusammenwächst. Das ist die Grundlage, dass wir noch sehr viele Erfolge feiern."
A propos Feiern. Man sei ja mit den Skispringerinnen und Skispringern im Hotel, die "jeden Tag zig Medaillen" mitbringen, so Schlickenrieder. Da habe man natürlich "auch etwas beitragen" wollen.
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Quelle: Eurosport
"Wir reißen jetzt wieder die Bude nieder, aber dosiert", gab der Bundestrainer als Losung aus. Wenn dann die Männer-Staffel am Freitag (ab 12:30 Uhr im TV bei Eurosport 1) über die Bühne gegangen sei, werde man es "noch mehr krachen lassen".
Am liebsten natürlich mit einem weiteren Top-Resultat.
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