Sieg in Bischofshofen: Daniel Huber zeigt sich euphorisch - und hat eine Reaktion auf anhaltendende Kritiker

Beim Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen überraschte Tagessieger Daniel Huber mit zwei starken Sprüngen und feierte seinen ersten Weltcupsieg. Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigt sich der Österreicher trotzig - und genoss die eigene Leistung mit Blick auf die anhaltende Kritik an Team Österreich besonders. Europort-Experte Werner Schuster hatte zudem ein Sonderlob übrig.

Feiert seinen ersten Weltcupsieg: Daniel Huber

Fotocredit: Getty Images

Nach seinem Sieg in Bischofshofen zeigt sich Daniel Huber auf der Pressekonfernzeuphorisch:
Für den 29-Jährigen war die Berg- und Talfahrt vor dem Coup in Bischofshofen das, was den Triumph so besonders machte: "Es war echt ein langer, harter Weg mit sehr vielen Entbehrungen. Sehr viel Fleiß und vielen Aufopferungen. Wieder fallen - wieder aufstehen. Aber das macht den Sieg wahrscheinlich umso schöner."
Aufgrund der andauernden Kritik genießt Huber den Erfolg nun umso mehr: "Ich habe es geschafft, sehr viel auszublenden. Sicher war mir bewusst, dass ich endlich ein Stockelplatz für Österreich erspringen kann, wo uns die Journalisten schon sehr in den Ohren gehangen sind über die letzten Jahre."
Über seinen ersten Weltcup-Sieg zeigt sich der Österreicher besonders erfreut: "Daheim ist's am schönsten. Unglaublich, dass mir das gelungen ist. Meinen ersten Weltcup zu Hause zu gewinnen, ist wie ein Traum. Das ist einer der besten Tage meines Lebens. Heute ist alles zusammengelaufen. Ich hatte noch nie so viel Spaß beim Skispringen."

Auch Schuster bricht Lanze für Huber

Erstmal steht für Huber nach eigenen Angaben jetzt eine Pause an. Im Interview zeigte sich der 29-Jährige aber nun schon für die nächsten Herausforderungen motiviert: "Natürlich macht es Lust auf mehr, wenn man da so coole Sprünge macht."
Eurosport-Experte Werner Schuster nahm das österreichische Team in Schutz: "Durch Team Österreich ist ein Ruck gegangen - jetzt haben sie schon den dritten unterschiedlichen Saisonsieger, obwohl sie eigentlich kritisiert werden. So schlecht ist die Mannschaft nicht."
Für Huber hatte der 52-Jährige ein Sonderlob übrig: "Er ist ein sehr mutiger Springer. Dass er im nicht mehr ganz so jungen Alter seinen ersten Weltcupsieg auf seiner Heimschanze feiert, da kann man nur gratulieren!
Der Experte sah den Erfolg nicht kommen: "Der kam überraschend, aber das hat er sich verdient. Das war ein toller Wettkampf von ihm."
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Deutscher Tournee-Sieg: Schuster traut Wellinger den großen Coup zu

Quelle: Eurosport

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