Vierschanzentournee: Halvor Egner Granerud krönt sich zum Skisprung-König und ist am Ziel seiner Träume

Halvor Egner Granerud setzte sich in Bischofshofen die Skisprung-Krone auf. Der Norweger gewann die Vierschanzentournee zum ersten Mal und erfüllte sich einen Kindheitstraum. Während die deutschen Adler zum ersten Saison-Höhepunkt nicht in Fahrt kamen, zeigte sich Granerud zum Jahreswechsel in Top-Form. Selbst der polnische Tour-Favorit Dawid Kubacki konnte dem 26-Jährigen nichts entgegensetzen.

Verdienter Lohn: Granerud erhält in Bischofshofen den goldenen Adler

Quelle: Eurosport

Kurz nachdem sich Halvor Egner Granerud zum König der Lüfte gekrönt hatte, ließ er keinen Zweifel an der restlichen Abendgestaltung. "Ich übernehme die Rechnung", versprach der Norweger angesichts der anstehenden Feierlichkeiten und scherzte: "Wir reisen morgen recht spät zurück, also kein Stress mit Packen."
Mit 26 Jahren steht Granerud am vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere.
Am Freitag vergoldete er seinen wundersamen Aufstieg vom Kindergärtner zum Skisprung-Dominator mit seinem ersten Triumph bei der Vierschanzentournee - und erfüllte sich einen Kindheitstraum.
"Dieser ganze Tag, besonders der zweite Sprung, ist wie herausgenommen aus einem meiner zahllosen Träume", sagte der Gesamtweltcupsieger von 2021 und nannte einen Deutschen als Vorbild: "Seit Sven Hannawald bin ich vom Skispringen besessen".

Granerud hatte so eine Vorahnung ...

Anders als 2020, als er nach fünf Weltcupsiegen als haushoher Favorit auf den Gesamtsieg zur Tournee gereist war und am Ende "nur" Vierter wurde, schienen vor der diesjährigen Auflage andere die Nase vorn zu haben.
Doch Granerud hatte schon eine Vorahnung. "Ich hatte nur wenige Tage vor dem Auftakt das beste Training meines Lebens", verriet er, "aber ich musste ja nichts sagen".
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143,5 Meter mit Telemark! Brillanter Granerud fliegt zum Tournee-Sieg

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Sein Gefühl täuschte nicht. Schier unbezwingbar pflügte Granerud durch die vier Tournee-Stationen, nur in Innsbruck musste er sich als Zweiter knapp geschlagen geben. Als logische Folge stand am Ende der erste norwegische Tournee-Sieg seit 2007, inklusive eines Punkterekords.
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Stöckl von Granerud beeindruckt: "Der letzte Sprung war fantastisch"

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"Wir waren immer so knapp dran, haben viele, viele Jahre gekämpft", sagte Graneruds österreichischer Trainer Alexander Stöckl: "Die Party wird ordentlich".
Doch es war auch Vorsicht geboten, bereits am Sonntag müsse er wieder auf der Schanze stehen, sagte Granerud. "Das wird interessant", scherzte er: "Ich versuche, bis dahin nüchtern zu sein."
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(SID)
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Granerud überglücklich: "Dass ich das erleben darf, ist unglaublich"

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