Vierschanzentournee: Granerud gewinnt Qualifikation in Bischofshofen - Geiger und Wellinger enttäuschen
Halvor Egner Granerud hat bei der Vierschanzentournee die Qualifikation von Bischofshofen gewonnen und geht als großer Favorit auf den Tourneetitel ins Dreikönigsspringen. Hinter Granerud kamen Dawid Kubacki und Anze Lanisek auf die Plätze. Constantin Schmid platzierte sich mit 132,0 m als bester Deutscher auf Rang 13, Andreas Wellinger (24./124,0) und Karl Geiger (25./126,0) enttäuschten erneut.
Bester DSV-Adler in der Quali: Schmid überrascht in Bischofshofen
Quelle: Eurosport
Angeführt von Constantin Schmid (Oberaudorf) sind alle sieben deutschen Skispringer beim Finale der Vierschanzentournee am Freitag in Bischofshofen dabei (16:30 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 und im Livestream bei discovery+). Schmid landete in der Qualifikation bei 132 m und belegte mit 134,1 Punkten Platz 13.
Tagesbester war der in der Gesamtwertung führende Norweger Halvor Egner Granerud mit einem Satz auf 137 m und 151,9 Punkten, dahinter belegte sein Verfolger Dawid Kubacki (Polen/137,5/147,5) Platz zwei. Anze Lanisek (Slowenien/134,0/143,7) komplettierte das Trio, das auch in der Tourneewertung vorne liegt.
"Bei gleichen Bedingungen stehen meine Chancen ziemlich gut", sagte der Norweger bei Eurosport mit Blick auf den möglichen Tourneesieg. In der Gesamtwertung hat er vor dem letzten Springen umgerechnet 12,94 Meter Vorsprung auf Kubacki.
"Granerud hat einen tollen Sprung gezeigt, auch Kubacki war auf einem hohen Level", sagte Eurosport-Experte Martin Schmitt: "Lanisek muss sich strecken, wenn er noch um einen Tagessieg mitspringen will."
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Ausrufezeichen vor Tournee-Finale: Granerud lässt die Muskeln spielen
Quelle: Eurosport
Geiger springt "okay"
17. war Philipp Raimund (Oberstdorf), es folgten Geburtstagskind Stephan Leyhe (Willingen/22.), Andreas Wellinger (Ruhpolding/24.), Karl Geiger (Oberstdorf/25.), Markus Eisenbichler (Siegsdorf/31.) und Pius Paschke (Kiefersfelden/38.).
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"Wie ein Uhrwerk": Raimund überzeugt auch in der Quali von Bischofshofen
Quelle: Eurosport
"Ich weiß, dass ich auch das Potenzial habe, vorne mitzuspringen", sagte Geiger im "ZDF". "Zum wieder reinkommen war es heute okay", meinte der 29-Jährige nach seinem "Krampfsprung" von Innsbruck, als er die Qualifikation für den Wettkampf verpasst hatte.
"Es ist nach wie vor so, dass unsere Spitzenleute ein bisschen angeknockt sind und nicht richtig in Fahrt kommen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Andreas Wellinger hat jetzt auch noch einen Magen-Darm-Infekt und war nicht so fit heute. Er ist ein bisschen geschwächt. Karl Geiger ist noch vom Bergisel-Erlebnis angeknockt. Aber gut, damit müssen wir leben und schauen, dass wir die Leute gut auf den Wettkampf vorbereiten und nochmal das Beste geben."
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Sichere Qualifikation: Geiger zeigt in Bischofshofen sein "Kämpferherz"
Quelle: Eurosport
Eisenbichler ärgert sich über "Kacksprung"
Auch Eisenbichler grämte sich. "Ich war sauspät. Das nervt mich", ärgerte sich der Siegsdorfer im "ZDF": "Wenn ich nicht zwei Meter durchtappe, springe ich über 130. Das geht mir auf den Keks, weil das mein Fehler ist. Deswegen bin ich ein bisschen zwider. Wenn ich mit so einem Kacksprung einigermaßen ins Segeln komme, dann passt es schon."
Geiger muss am Freitag gegen Olympiasieger Marius Lindvik (Norwegen) antreten, Eisenbichler hat Daniel Tschofenig (Österreich) als Gegner. Paschke und Schmid haben ein deutsches Duell.
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"Schlimmster Lift im Zirkus": Kurioser Service in Bischofshofen
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Bundestrainer Stefan Horngacher sah Licht und Schatten bei seinen Springern. "Es ist so, dass unsere Spitzenleute nicht so in Fahrt kommen, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte er im "ZDF".
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Halben Meter weiter: Kubacki hält in der Quali mit Granerud mit
Quelle: Eurosport
Vierschanzentournee: Zeitplan und Liveticker
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(mit SID)
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