Vierschanzentournee: Hoffmann zwickt das Knie, Raimund die Hüfte - "Das sagt schon was aus"
Felix Hoffmann geht gehandicapt in das letzte Springen der Vierschanzentournee 2025/26 in Bischofshofen. Den 28-Jährigen plagen Knieschmerzen, in der Qualifikation wurde der Thüringer nur Elfter. Für den Kampf um den Tagessieg am Dreikönigstag besser gerüstet scheint Philipp Raimund, der am Montag Sechster wurde. Am Tourneesieg von Domen Prevc wird indes kaum zu rütteln sein.
Schmitt-Analyse: "Hoffentlich regeneriert sich Hoffmanns Knie bis morgen"
Quelle: Eurosport
Weil ihm das linke Knie schmerzt, ließ Hoffmann den ersten Trainingssprung auf der Paul-Außerleitner-Schanze aus. Im zweiten Trainingssprung kam er auf ordentliche 132 Meter (8.), in der Qualifikation dann allerdings "nur" auf 128,5 Meter (11.).
"Mein Knie zwickt ein bisschen. Wir wollten so wenig Reiz wie möglich draufgeben, damit wir die Tournee noch ordentlich zu Ende bringen", sagte Hoffmann bei Eurosport.
Schmerzen habe er schon in "den letzten paar Springen" gespürt. Auf die Frage, ob er nach der Tournee eine Wettkampfpause einlegen werde, meinte der Fünfte der Gesamtwertung: "Vielleicht, ja." Sein Quali-Sprung sei zudem "ordentlich früh" gewesen.
"Das sagt schon was aus, das Training auszulassen", zeigte sich Eurosport-Experte Martin Schmitt ein bisschen besorgt um den Tournee-Fünften: "Hoffentlich regeneriert sich das Knie bis morgen. Im Wettkampf wird er sich auf die Sprünge fokussieren. Er ist auf der frühen Seite und kann es sicherlich noch besser. Er wird alles in den Wettkampf reinlegen."
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Highlights: Hoffmann schwächelt bei nächster Prevc-Show
Quelle: Eurosport
Wegen Werbebande: Raimund an Hüfte angeschlagen
Besser in der Qualifikation zurechtkam Philipp Raimund, der als Tournee-Siebter zwar keine reelle Chance auf das Podium mehr hat, aber auf ein gutes Tagesergebnis am Dreikönigstag abzielt.
Allerdings macht sich beim 25-Jährigen seit seinem Abflug in eine Werbebande am Samstag in Innsbruck wieder die rechte Hüfte bemerkbar. "Zuletzt hatte ich das im Griff. Aber mein Flug in die Bande hat leider zu ein paar Problemen geführt", sagte er.
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Kurzer Schreck beim Auslauf: Raimund in Quali hinterher
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"Es war grundsolide", sagte der Oberstdorfer über seinen Quali-Sprung auf 135 Meter (6.).
Bundestrainer Horngacher: "Haben ein paar Verluste"
So richtig perfekt habe er sich aber noch nicht auf die lange Anfahrt auf der Paul-Außerleitner-Schanze zum Schanzentisch hin eingestellt.
"Ich habe es geschafft, einmal die Kante zu treffen - einmal war ich zu spät, einmal zu früh", sagte Raimund: "Dafür, dass ich in der Quali einen Meter zu früh gewesen bin und der Ski oben gar nicht reingelaufen ist, ist viel bei rumgekommen. Es ist noch ausbaufähig."
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Raimund: "Dafür, dass ich einen Meter zu früh gewesen bin ..."
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"Wir haben ein paar Verluste", sagte auch Bundestrainer Stefan Horngacher.
Das weitere Vorgehen bei Hoffmann "haben wir ärztlich besprochen. Es gibt einen Plan, wie es weiter geht. Für morgen sollte das kein Problem sein, aber er hat schon Schmerzen."
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Hoffmann: "Mein Knie zwickt ein bisschen"
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An Tournee-Dominator Domen Prevc (Slowenien), der 140 Meter sprang, kam aber erneut keiner heran. "Der sportlich Beste hat sich durchgesetzt", meinte Schmitt. Hinter ihm zeigten erneut die Österreicher Stephan Embacher (138 m) und Jan Hörl (137 m). die besten Sprünge.
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"Schwieriger Tag" für Geiger - Wellinger verbessert
Hörl liegt in der Tourneewertung als Zweiter nur 0,3 Punkte vor Embacher, aber schon 41,4 Zähler hinter Prevc. "Hörl war im Training am stärksten, aber da war Prevc auch noch nicht voll in Fahrt. Embacher ist auf dem aufstrebenden Ast - es wird spannend", meinte Schmitt.
Die DSV-Sorgenkinder Andreas Wellinger (23.) und Karl Geiger (44.) qualifizierten sich diesmal relativ souverän für den Wettkampf - auch wenn bei Geiger das Gefühl nicht so gut war. "Es war ein sehr schwieriger Tag. Ich konnte nicht an gestern anknüpfen, das hat mich geärgert, aber ich habe mich qualifiziert - das Tagesziel habe ich erreicht", meinte er bei Eurosport.
Wellinger zeigte mit 127,5 Meter wohl seinen bislang besten Tourneesprung. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung", sagte der 30-Jährige, der auch schon im Training mit 129,5 Metern gut performt hatte: "Zweimal über den K-Punkt ist Stand der Dinge schon ganz ordentlich. Ich mag die Schanze."
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Wellinger: "Ein Schritt in die richtige RIchtung"
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Die Tournee findet am Dreikönigstag in Bischofshofen traditionell ihr Ende (16:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1, im Stream bei discovery+ und im Liveticker bei Eurosport.de).
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Wellinger steigert sich: "Mit der beste Sprung in diesem Winter"
Quelle: Eurosport
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