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Vierschanzentournee: Raimund toppt Hoffmann in Qualifikation von Bischofshofen - Wellinger stark verbessert
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Update 05/01/2026 um 20:45 GMT+1 Uhr
Die Hoffnung von Felix Hoffmann auf einen Podestplatz bei der Vierschanzentournee hat in der Qualifikation von Bischofshofen einen Dämpfer erlitten. Der 28-Jährige kam nur auf Platz elf, deutlich hinter seinen Konkurrenten Stephan Embacher (2.) und Jan Hörl (3./beide Österreich). Die Quali gewann einmal mehr der Tournee-Führende Domen Prevc (Slowenien), der fürs Dreikönigsspringen favorisiert ist.
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Quelle: Eurosport
Hoffmann, der sich über leichte Schmerzen im linken Knie beklagte und deswegen auch den ersten Trainingssprung auf der Paul-Außerleitner-Schanze ausgelassen hatte, landete bei nur 128,5 Meter (136,7 Punkte) und sprang damit 11,5 m kürzer als Prevc (140 m/159,2).
"Mein Knie zwickt ein bisschen. Wir wollten so wenig Reiz wie möglich draufgeben, damit wir die Tournee noch ordentlich zu Ende bringen", sagte Hoffmann bei Eurosport. Sein Sprung sei "ordentlich auf der frühen Seite" gewesen.
Embacher (138 m/153,0) und Hörl (137 m/149,9) dürften bei ähnlichen Leistungen am Dienstag die Podestplätze der Tournee unter sich ausmachen.
Insgesamt qualifizierten sich alle fünf DSV-Starter. Philipp Raimund (135 m/145,2) kam als Bester auf Rang sechs. Stark verbessert zeigte sich Andreas Wellinger (23./127,5 m/128,4).
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Quelle: Eurosport
Auch Geiger für den Wettkampf qualifiziert
"Es war grundsolide", sagte Raimund bei Eurosport: "Ich habe es geschafft, einmal die Kante zu treffen - einmal war ich zu spät, einmal zu früh. Dafür, dass ich in der Quali einen Meter zu früh gewesen bin und der Ski oben gar nicht reingelaufen ist, ist viel bei rumgekommen. Es ist noch ausbaufähig."
Raimund plagen allerdings auch Probleme mit der Hüfte.
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Auch Wellinger zeigte sich zufrieden. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung", meinte der 30-Jährige bei Eurosport: "Zweimal über den K-Punkt ist Stand der Dinge schon ganz ordentlich. Ich mag die Schanze. Das Körpergefühl war heute da. Ich muss meinen Fokus auf die Flugposition legen."
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Wellinger: "Ein Schritt in die richtige RIchtung"
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Auch Pius Paschke (25./126,5 m/122,2) und Karl Geiger (44./117,5 m/107,7) sind am Dienstag beim letzten Tourneespringen dabei.
"Es war ein sehr schwieriger Tag", sagte Geiger bei Eurosport: "Ich konnte nicht an gestern anknüpfen, das hat mich geärgert, aber ich habe mich qualifiziert - das Tagesziel habe ich erreicht."
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Vor den Augen der Mama: Raimund überzeugt in der Quali
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Vierschanzentournee: Prevc souverän in Führung
Der Slowene Prevc, der nach Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen und Platz zwei in Innsbruck wohl nur noch durch das Wetter oder eine Disqualifikation gestoppt werden kann, lag vor 4250 Fans erneut klar vor seinen ärgsten Verfolgern im Kampf um den Goldadler.
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Den Goldadler fest im Visier: Prevc setzt Quali-Statement
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Prevc geht mit einem Vorsprung von umgerechnet 23 Metern auf Hörl und Embacher in das letzte Springen. Nur einmal in der Tournee-Geschichte gab ein Springer einen so großen Vorsprung noch aus der Hand.
1971/72 war der Japaner Yukio Kasaya nach Siegen auf den ersten drei Schanzen abgereist, um sich auf die Olympischen Spiele im heimischen Sapporo vorzubereiten.
Hoffmann muss für einen Podestplatz Ren Nikaido (Japan) und einen der beiden Österreicher überholen, die knapp acht Meter vor ihm in der Gesamtwertung liegen.
Die Tournee findet am Dreikönigstag in Bischofshofen traditionell ihr Ende (16:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1, im Stream bei discovery+ und im Liveticker bei Eurosport.de).
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(SID)
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