Wellinger und Geiger stürzen in Falun erneut ab - Kraft vergibt den Sieg, Lanisek im Gelben Trikot

Philipp Raimund und Felix Hoffmann haben ihre Topform auch auf der großen Schanze von Falun bestätigt, eine erneute Podestplatzierung aber klar verpasst. Beim ersten Saisonsieg des Slowenen Anze Lanisek landeten die DSV-Adler auf den Rängen elf und zwölf und blieben erstmals im Olympia-Winter ohne Top-Ten-Ergebnis. Weiter völlig von der Rolle zeigte sich Andreas Wellinger auf dem 40. Platz.

Da ist der Wurm drin: Geiger und Wellinger stürzen erneut ab

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"Es hat einfach nicht funktioniert, bei dem Niveau reicht es einfach nicht", sagte der zweimalige Olympiasieger Wellinger in der "ARD".
Ähnlich ratlos war Karl Geiger (41.), der wie Wellinger im vierten Wettkampf der Saison zum dritten Mal leer ausging. Aufsteigende Form zeigte in Schweden zumindest Pius Paschke auf Rang 14. Raimund verpasste die Top Ten dagegen nur um 0,6 Punkte und regte sich im Zielraum über den finnischen Wertungsrichter auf, der ihm nur die Haltungsnote 17,0 gegeben hatte.
Lanisek fing dagegen mit Flügen auf 129,0 und 128,5 m noch Stefan Kraft ab, der im zweiten Durchgang bei nur 119,0 Metern landete (Tagesbestweite 133,0 m im ersten Sprung).
"Die Bedingungen waren schwierig im zweiten Durchgang, aber ich bin froh, dass ich ruhig geblieben bin", sagte der Sieger: "Mit dem Gelben Trikot habe ich nicht gerechnet, vor allem nicht nach Stefans erstem Sprung. Das wollte ich schon immer erreichen."
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Raimund über Jury-Note entsetzt - Hoffmann knapp dahinter

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Kraft wird durchgereicht - ÖSV-Springer dennoch stark

Der Österreicher, der tags zuvor auf der kleinen Schanze triumphiert hatte, lag nach dem ersten Durchgang noch in Führung, wurde aber noch auf Rang neun durchgereicht.
Lanisek gewann vor dem Österreicher Stephan Embacher und Weltmeister Domen Prevc (Slowenien), insgesamt landeten fünf ÖSV-Adler auf den ersten neun Plätzen.
Hoffmann haderte indes mit seinen wackeligen Landungen. "Das hat viele Punkte gekostet", meinte der 28-Jährige. Raimund sprach von einem "wilden Wettkampf" mit instabilen Bedingungen. "Mein Feeling hat nicht ganz gepasst", meinte der Oberstdorfer.
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Lanisek siegt - Kraft schmiert als Führender ab

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Ohne Kraft nach Ruka

Weiter geht es schon am Freitag mit der Qualifikation im finnischen Kuusamo (17:10 Uhr live bei Eurosport und discovery+).
Kraft wird Ruka auslassen und zu seiner hochschwangeren Frau in die Heimat reisen. "Ich möchte unbedingt bei der Geburt dabei sein", sagte er.
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Chaos in Falun: Bei Embacher streikt die Technik

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Im vergangenen Winter hatten Paschke und Wellinger am Polarkreis jeweils einen Sieg gefeiert, auch Karl Geiger war dort auf dem Podest gelandet.
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(mit SID)
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Prevc nach Trainingssturz gezeichnet: "Nur die üblichen Kampfwunden"

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