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Karl Geiger und Andreas Wellinger im Tief: DSV-Stars bei Lanisek-Sieg in Falun von der Großschanze nur Zuschauer
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Publiziert 26/11/2025 um 20:37 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skispringer bleiben beim Großschanzenspringen in Falun erstmals in der noch jungen Weltcup-Saison ohne Top-Ten-Ergebnis. Während sich Philipp Raimund (11.), Felix Hoffmann (12.) und Pius Paschke (14.) immerhin kompakt in den Top 15 platzieren, enttäuscht Andreas Wellinger als 40. erneut. Auch Karl Geiger (41.) sucht zum Start der Olympia-Saison weiter nach seiner Form.
Da ist der Wurm drin: Geiger und Wellinger stürzen erneut ab
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Kein Podest für Philipp Raimund und Felix Hoffmann, der nächste Tiefschlag für Andreas Wellinger und Karl Geiger: Die deutschen Skispringer sind bei der Generalprobe für die WM 2027 im schwedischen Falun erstmals im Olympia-Winter ohne Top-Ten-Platzierung geblieben. Seinen ersten Saisonsieg holte sich der Slowene Anze Lanisek.
Raimund als Elfter und Hoffmann als Zwölfter bewiesen nach dem Wechsel auf die Großschanze zwar erneut ihre Topform, die zweite Podestplatzierung des Olympia-Winters blieb beiden aber verwehrt.
Weiter völlig von der Rolle zeigten sich der zweimalige Olympiasieger Wellinger (40.) und der ehemalige Skiflug-Weltmeister Geiger (41.).
"Es hat einfach nicht funktioniert, bei dem Niveau reicht es einfach nicht", sagte Wellinger in der "ARD". Ähnlich ratlos war Geiger, der ebenfalls im vierten Wettkampf der Saison zum dritten Mal leer ausging.
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Raimund über Jury-Note entsetzt - Hoffmann knapp dahinter
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Geiger will sich nicht unterkriegen lassen
"Auch wenn es heute nicht auf der Liste zu sehen ist, waren ein paar positive Sachen dabei. Ich lasse mich nicht unterkriegen, es kommen auch wieder bessere Tage", sagte Geiger.
Aufsteigende Form zeigte zumindest Pius Paschke auf Rang 14. Hoffmann haderte indes mit seinen wackeligen Landungen. "Das hat viele Punkte gekostet", meinte der 28-Jährige. Raimund sprach von einem "wilden Wettkampf" mit instabilen Bedingungen. "Mein Feeling hat nicht ganz gepasst", meinte der Oberstdorfer.
Lanisek fing bei seinem Sieg mit Flügen auf 129,0 und 128,5 m noch Stefan Kraft ab. Der Österreicher, der tags zuvor auf der kleinen Schanze triumphiert hatte, lag nach dem ersten Durchgang (133 m) noch in Führung, wurde dann aber bis auf Rang neun durchgereicht (119 m).
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Lanisek siegt - Kraft schmiert als Führender ab
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Lanisek fängt Kraft ab und schlüpft erstmals in Gelb
Lanisek gewann vor dem Österreicher Stephan Embacher und Weltmeister Domen Prevc (Slowenien), insgesamt landeten fünf ÖSV-Adler auf den ersten neun Plätzen.
"Die Bedingungen waren schwierig im zweiten Durchgang, aber ich bin froh, dass ich ruhig geblieben bin", sagte der Sieger: "Mit dem Gelben Trikot habe ich nicht gerechnet, vor allem nicht nach Stefans erstem Sprung. Das wollte ich schon immer erreichen."
Für Kraft ging es noch am Abend in die Heimat, wo er nun eine Babypause einlegt.
"Ich werde das erste Mal Vater. Wir freuen uns schon riesig. Meine Frau Marisa hat noch ruhig gehalten und sich nicht gemeldet, daher habe ich den Tag noch genossen", sagte der ÖSV-Adler, der einen Tag zuvor den 46. Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert hatte und damit nur noch seinen Landsmann Gregor Schlierenzauer (53) vor sich hat.
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Sieg in Falun: Kraft holt Ahonen und Nykänen ein
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Skispringer reisen weiter nach Ruka
Erstmals seit elf Jahren fanden wieder Weltcupspringen in Schweden statt. Anders als tags zuvor auf der kleinen Schanze behielt Severin Freund diesmal seinen bei der WM 2015 aufgestellten Schanzenrekord, an seine 135,5 m kam kein Springer heran.
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Chaos in Falun: Bei Embacher streikt die Technik
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Auf der Normalschanze hatte am Dienstag Raimund mit 99,5 m eine Bestmarke aufgestellt.
Weiter geht es schon am Freitag mit der Qualifikation im finnischen Ruka (17:10 Uhr live bei Eurosport und discovery+). Im vergangenen Winter hatten Paschke und Wellinger am Polarkreis jeweils einen Sieg gefeiert, auch Geiger war dort auf dem Podest gelandet.
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(mit SID)
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Prevc nach Trainingssturz gezeichnet: "Nur die üblichen Kampfwunden"
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