Karl Geiger und Markus Eisenbichler an Silvester 2021 in Garmisch-Partenkirchen
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Nach dem ausgezeichneten Jahresabschluss hatten Markus Eisenbichler und Karl Geiger beim gemeinsamen TV-Interview im Zielraum jede Menge Spaß.
Wer denn beim Neujahrsspringen brandgefährlich sei, wurden die beiden deutschen Hoffnungsträger der 70. Vierschanzentournee gefragt. "Ich hätte gesagt, beide!", antwortete "Eisei" und lachte.
Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Eisenbichler verabschiedete sich mit einem Kracher aus dem Sportjahr 2021, mit seinem Sprung auf 137,0 m gewann der Bayer am Silvestertag die Qualifikation für das 100-Jahre-Jubiläum des Neujahrsspringens am Samstag (ab 13:40 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1,
bei Eurosport auf Joyn und im
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Weltcup-Spitzenreiter Geiger (135,5 m) landete als Dritter knapp dahinter, dazwischen platzierte sich der japanische Tournee-Spitzenreiter Ryoyu Kobayashi (134,0 m).
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"Diese Weite ist sehr viel wert. Er hat die Quali verdient gewonnen", meinte Eurosport-Experte Werner Schuster.
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"Im ersten Moment hätte ich gar nicht gedacht, dass der Sprung so gut ist", sagte Eisenbichler im "ZDF". Bei Eurosport ging er ins Detail: "Es fühlt sich oben extrem leer an, das bin ich nicht gewohnt. Es fühlt sich noch ein bisschen unsicher an."
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"Anscheinend passt das System ganz gut, aber ich muss mich noch ein bisschen besser reinfinden", fügte Eisenbichler an und wünschte "ollen an schenen Rutsch". Eine Silvesterparty werde es aber nicht geben, betonte der 30-Jährige, "ich bin einer, der um neun oder halb zehn ins Bett geht".
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Karl Geiger ordentlich gerüstet
Auch Geiger war zwei Tage nach dem fünften Platz beim Auftakt auf der Heim-Schanze in Oberstdorf zufrieden.
"Bei mir war's besser, man musste aber echt gut springen. Es waren keine leichten Bedingungen oben am Hang", sagte Geiger bei Eurosport und versprach für den Neujahrstag: "Ich werde auf Angriff gehen."
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Eurosport-Experte Martin Schmitt sieht Geiger auf einem guten Weg. "Jeder Sprung auf diesem Niveau ist Gold wert", sagte der Olympiasieger: "Du automatisiert einfach deine Bewegung, du musst nicht groß eingreifen. Wenn du im Skispringen den Luxus hast, immer wieder das Gleiche machen zu können, erhöht sich automatisch die Qualität und dann kannst du in einen richtigen Lauf reinkommen."
Bundestrainer Stefan Horngacher freute sich über einen "super Abschluss für das alte Jahr". Das sei "positiv, sehr positiv", sagte der Österreicher. "Das ist eine coole Sache für die beiden: Sie wissen, sie haben die Schanze im Griff, sie sind gut drauf, körperlich geht's ihnen gut", ergänzte Experte Schmitt: "Jetzt können sie es am Neujahrstag zusammen rocken."
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Stefan Kraft erlebt Fiasko
Stefan Kraft (Österreich) erlebte derweil ein Fiasko. Der Weltmeister stürzte auf Platz 59 ab und muss nach der verpassten Qualifikation alle Träume begraben. Für Geiger (Rückstand 6,1 Punkte) und Eisenbichler (-20,9) lebt der Traum weiter. "Man darf sich echt keine Schwäche erlauben", sagte Geiger.
Die Olympiaschanze in Partenkirchen hat den DSV-Adlern allerdings schon oft die Tournee verdorben.
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Der bislang jüngste Sieg in "GAP" durch Sven Hannawald ist genau 20 Jahre her, der Fluch soll nun endlich gebannt werden. "Logisch, dass das schön wäre", hatte Geiger nach seinem fünften Platz in Oberstdorf gemeint, aber: "Das wird kein Zuckerschlecken."
Leyhe und Freund weiter gut in Form
Insgesamt qualifizierten sich neun DSV-Adler. Stephan Leyhe (Willingen) wurde Neunter, Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) bestätigte als 17. seine gute Form. Constantin Schmid (Oberaudorf) als 20. und Pius Paschke (Kiefersfelden) als 29. schafften die Qualifikation locker.
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Wieder mit dabei ist Olympiasieger Andreas Wellinger. Beim Auftakt in Oberstdorf hatte der 26-Jährige als 51. noch hauchdünn die Qualifikation verpasst, mit einem 47. Platz gelang ihm am Freitag doch noch ein halbwegs versöhnlicher Jahresabschluss. "Das ist definitiv eine Erleichterung. Es ist schon ein Privileg, da dabeisein zu dürfen", sagte er.
Aus der sechsköpfigen Nationalen Gruppe, die beim Tournee-Start noch nicht im Einsatz war, überzeugten Justin Lisso (40./Schmiedefeld) und Felix Hoffmann (45./Goldlauter).
Eurosport zeigt alle Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen inklusive der Qualifikation LIVE im Free-TV. Werner Schuster kommentiert mit Gerhard Leinauer, Martin Schmitt analysiert mit Birgit Nössing im Studio. Alle Springen LIVE gibt's auch bei Eurosport mit Joyn+!
(mit SID)
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