Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen: Pius Paschke und Stefan Kraft lassen in der Qualifikation Federn

Pius Paschke musste bei der Qualifikation zum Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen einen Rückschlag hinnehmen. Der Gesamtwertungsvierte landete bei 133 m und belegte Platz neun. An der Spitze lagen mit Jan Hörl, Daniel Tschofenig und Michael Hayböck drei Österreicher. Bester DSV-Adler war Karl Geiger (133,5 m) auf Rang sieben, Andreas Wellinger wurde Zwölfter (130 m).

"Ein Stockwerk zu tief": Paschke verpasst Ausrufezeichen

Quelle: Eurosport

"Es hat Spaß gemacht, auch wenn noch Luft nach oben ist. Ein bisschen ist noch liegen geblieben", befand Pius Paschke.
"Ein, zwei Kleinigkeiten in der Anfahrtsposition", führte Bundestrainer Stefan Horngacher aus, hätten noch nicht gestimmt. Er sei aber optimistisch, dass Paschke im Wettkampf "wieder ganz vorne mitspringen" könne.
Bevor die Qualifikation auf der Großen Olympiaschanze begann, kam es allerdings zu einem kuriosen Zwischenfall.
Ein defekter Lift unterbrach das Training und auch kurz vor Beginn der Quali spielte die Technik verrückt.
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Ski Jumping - Garmisch Partenkirchen - 4 hills : Qualifications - Interview Pius Paschkek (Eng)

Quelle: Eurosport

Die Springer mussten einen Teil des Weges zu Fuß gehen. Der Aufzug falle "viel zu oft aus und ich finde das ehrlich gesagt peinlich", monierte der ehemalige Bundestrainer Werner Schuster bei Eurosport.
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Bester DSV-Adler: Geiger beendet 2024 mit Top-Sprung

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Kraft verpasst Top Ten: "Zu brav"

"Es war richtig gut heute, auch der zweite Trainingsdurchgang war super, den ersten habe ich ausgelassen", erklärte Hörl, der mit 137,5 m und 146,9 Punkten nur knapp vor den Teamkollegen Tschofenig (-0,8 Punkte) und Hayböck (-1,9) lag.
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"Problem noch nicht gelöst": Kraft patzt in der Quali

Quelle: Eurosport

Tournee-Leader Stefan Kraft tat sich indes schwer und schaffte auf einer seiner schwierigsten Schanzen mit 131 m nur Platz elf. "Der Sprung in der Qualifikation war mein schlechtester heute, zu brav, zu viel Kontrolle", analysierte Kraft im Eurosport-Interview.

Neun von zehn DSV-Athleten schaffen die Quali

Insgesamt schafften neun der zehn DSV-Starter den Sprung in den Wettkampf am Mittwoch (14:00 Uhr bei Eurosport 1 und im Liveticker), einzig Adrian Tittel blieb hängen.
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Guter Jahresabschluss: Raimund glänzt in Garmisch-Quali

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Paschke darf sich nach seinem vierten Platz in Oberstdorf als einziger Deutscher noch Hoffnungen auf den Tourneesieg machen.
Dafür muss er im neuen Jahr aber Boden auf das vor ihm liegende Austria-Trio Stefan Kraft, Hörl und Tschofenig gut machen. Zumindest Oberstdorf-Sieger Kraft zeigte als Elfter leichte Schwächen.
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Ansage vom Tournee-Zweiten: Hörl holt Quali-Sieg in Garmisch

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Der Österreicher habe ebenso wie Paschke "Probleme beim Absprung gezeigt und braucht am Wettkampftag eine Steigerung", so Eurosport-Experte Martin Schmitt, der das Neujahrsspringen 1999 gewann.

Eisenbichler bringt seine Leistung

Auch Rückkehrer Markus Eisenbichler schaffte auf Rang 27 problemlos den Sprung unter die besten 50. Der Ex-Weltmeister ist Teil der nationalen Gruppe, die der DSV nur in Garmisch an den Start bringen kann.
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Souveräner Quali-Auftritt: Eisenbichler meldet sich zurück

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Eisenbichler hofft auf einen Start auch am Samstag in Innsbruck, allerdings meldete Felix Hoffmann (Goldlauter/28.) ebenfalls Ambitionen an.
Philipp Raimund (Oberstdorf/17.) wird indes seinen Platz kaum hergeben, Stephan Leyhe (Willingen/29.) muss dagegen bangen. Aus dem B-Team schafften es zudem Constantin Schmid (Oberaudorf/40.) und Luca Roth (Messstetten/49.) in den Wettkampf.
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Schmitt-Analyse zur Quali: Paschke muss am Höhengewinn arbeiten

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(mit SID)
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Guter Start für den DSV: Hoffmann knackt 130-Meter-Marke

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