Neujahrsspringen Vierschanzentournee: Hoffmann und Raimund mit nächsten Top-Resultaten - Prevc siegt erneut
Felix Hoffmann (6.) und Philipp Raimund (7.) haben bei der Vierschanzentournee beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen die nächsten Top-Ergebnisse eingefahren, aber nicht für die ersehnte Überraschung gesorgt. Es siegte erneut Domen Prevc (Slowenien) vor den Österreichern Jan Hörl und Stephan Embacher. Prevc peilt nun in Österreich den Grand Slam an.
Raimund und Hoffmann bringen Garmisch zum Kochen
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Hoffmann zeigte Sprünge auf 134 und 136 Meter (275,9 Punkte). Raimund stand ihm mit 134 und 135 Metern nur wenig nach (271,0). In der Tournee-Gesamtwertung liegen Hoffmann und Raimund damit nun auf den Plätzen vier und sechs.
"Ich bin sehr zufrieden mit meinen beiden Vorfliegern. Es war nicht optimal, aber sehr gut", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im "ZDF". Auf Prevc, der mit 143 und 141 Metern die Konkurrenz erneut dominierte (303,1), fehlen den Deutschen allerdings nun schon 46,6 bzw. 53,2 Punkte - umgerechnet 26 bzw. 30 Weitenmeter.
In Garmisch-Partenkirchen waren diesmal Hörl (141 m/131,5 m/287,7) und Schanzenrekordhalter Embacher (134 m/141,5 m/287,1) "best of the rest". Hörl hat als neuer Zweiter der Gesamtwertung der 74. Vierschanzentournee nun aber schon satte 35 Punkte (19,5 Meter) Rückstand auf den Slowenen, der bereits seinen siebten Sieg des Weltcup-Winters feierte.
Der 26-Jährige darf nun sogar auf den Vierfach-Triumph hoffen. Dieses Kunststück ist in der Tournee-Geschichte bislang nur Sven Hannawald (2001/02), dem Polen Kamil Stoch (2017/18) und Ryoyu Kobayashi aus Japan (2018/19) gelungen. "Es ist krass, wie groß Domens Vorsprung ist. Das ist einfach krank. Von seinem Fluggefühl kann ich nur träumen", sagte Raimund im "ZDF".
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"Hör auf!" Prevc mit nächster Machtdemonstration
Quelle: Eurosport
Prevc nimmt großes Polster mit nach Innsbruck
Prevc hat beste Chance, zehn Jahre nach seinem Bruder Peter den Goldadler zu gewinnen. Einen größeren Vorsprung hatte es zur Halbzeit zuletzt vor 21 Jahren gegeben. Den größten Tourneevorsprung nach vier Springen hatte der Pole Adam Malysz 2000/01 (104,4).
Einen starken zweiten Sprung zeigte derweil der dreifache Tourneesieger Kobayashi, der sich so noch von Rang elf auf Platz fünf nach vorne schob (130,5 m/141 m/277,8), so aber überraschend hinter Ren Nikaido (4./284,1) nur zweitbester Japaner war.
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Highlights: Prevc siegt schon wieder - zwei Österreicher auf dem Podest
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Keinen Schritt voran ging es vor 22.000 Zuschauern am Gudiberg für Andreas Wellinger (32./124,5 m/111,2) und Karl Geiger (33./122,5 m/111,0), die beide im ersten Durchgang ihre Duelle verloren und ausschieden.
Geiger: "Nach wie vor sehr mühsam"
"Er hat überrotiert. So kommt zu wenig Punch aus den Beinen. Dann nimmt er die Höhe nicht mit und unterschneidet er den Flug", analysierte Ex-Weltmeister Markus Eisenbichler als Co-Kommentator bei Eurosport Geigers Sprung.
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Deutsches Duell: Paschke schmeißt Geiger raus
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"Es ist nach wie vor sehr mühsam. Ich sehe es als Prozess und versuche mich da rauszuarbeiten", sagte der 32-Jährige bei Eurosport. Youngster Ben Bayer (43./120,5 m/101,3), der in der Quali am Silvestertag überzeugt hatte, scheiterte ebenso.
Geigers Gegner, Pius Paschke, zeigte einen soliden Wettkampf und wurde 21. (126 m/128,5 m/240,1).
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Raimund: "Trotz Wind ziemlich gut performt"
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Kraft verabschiedet sich aus Kampf um den Tourneetitel
Komplett aus dem Kampf um den Tourneetitel verabschiedete sich Stefan Kraft. Auf der von ihm so ungeliebten Großen Olympiaschanze blieb der Österreicher mit 123 m und 127,5 m (26./232,2) weit unter seinen Möglichkeiten.
Erheblich an Boden verlor Tourneetitelverteidiger Daniel Tschofenig (Österreich). Der Zweite von Oberstdorf wurde nur Neunter (132,5 m/129 m/257,4) und fiel in der Tourneewertung auf Rang acht zurück.
Den Slowene Timi Zajc, der als Zweiter des Auftaktspringens in Oberstdorf wegen einer unzulässigen Beinlänge seines Sprunganzuges disqualifiziert wurde, erwischte es in Garmisch-Partenkirchen erneut - diesmal wurde sein Anzug schon vor dem ersten Durchgang mit vier Millimetern zu kurz gemessen.
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Schmitt über frechen Zajc: "Absolut überhaupt kein Verständnis"
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Zajc erhält damit laut neuem FIS-Reglement die Rote Karte und wird für den Wettkampf in Innsbruck am Sonntag gesperrt. In der Qualifikation hatte es bereits den Ex-Tourneesieger Halvor Egner Granderud (Norwegen) erwischt.
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(mit SID)
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Skispringer der Vierschanzentournee wünschen "Happy New Year"
Quelle: Eurosport
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