Skispringen: DSV-Sportdirektor Horst Hüttel mit klarer Ansage zu Cheftrainer Stefan Horngacher - "Für uns klar"

Die durchwachsene Saison der deutschen Skisprung-Männer hat Spuren hinterlassen - auch der Job von Cheftrainer Stefan Horngacher wurde in den vergangenen Monaten vorsichtig angezweifelt. Sportdirektor Horst Hüttel vom Deutschen Ski-Verband (DSV) hat nun mit den Trennungsgerüchten aufgeräumt. Der Bundestrainer bleibe für die kommende Saison. Das sei "für uns klar", wie Hüttel in Planica erklärte.

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Quelle: Eurosport

Vor allem in der Phase rund um den Jahreswechsel, als für die deutschen Skispringer gar nichts mehr zu laufen schien, wurde über ein Aus Horngachers zum Saisonende spekuliert.
In der Endphase des Winters fanden Karl Geiger und Co. zumindest stellenweise wieder in die Spur. Beim abschließenden Skiflug-Weltcup am Sonntag in Planica landete etwa Andreas Wellinger auf dem dritten Platz, nachdem er bei der Weltmeisterschaft in Oslo auf der Normalschanze hatte Silber gewinnen können.
Auch deshalb beendete Sportdirektor Hüttel bei "Sport.pl" etwaige Gerüchte um seinen Coach mit Nachdruck: "Er bleibt eine weitere Saison, das ist für uns klar."
Dass der DSV an dem 55-jährigen Österreicher festhält, heißt aber nicht, dass es keine Veränderungen geben wird.

Horngacher muss Denkanstöße liefern

"Nächste Woche haben wir das jährliche Treffen aller Trainer des Verbandes", erklärte Hüttel und gab Einblicke, was dort auf dem Programm steht.
"Stefan Horngacher muss uns auf jeden Fall seine Ideen und Vorstellungen mitteilen. Es ist möglich, dass es einige Veränderungen oder Verbesserungen im Personalbereich geben wird, aber das ist noch nicht klar."
Unter anderem der Name Thomas Thurnbichler wurde zuletzt mit dem DSV in Verbindung gebracht. Der 35-Jährige war seit 2023 Cheftrainer der polnischen Nationalmannschaft. Vor dem Weltcup in Planica war allerdings bekannt geworden, dass die beiden Parteien zukünftig getrennte Wege gehen.
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Quelle: Eurosport


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