Vierschanzentournee: Dawid Kubacki schlägt gegen Halvor Egner Granerud zurück - DSV-Springer enttäuschen
Dawid Kubacki hat bei der Vierschanzentournee das Springen von Innsbruck gewonnen und damit gegenüber Halvor Egner Granerud in der Gesamtwertung Boden gut gemacht. Allerdings holte der Pole nur 3,5 Zähler auf den Norweger auf, der sich mit der Tagesbestweite von 133,0 Meter im zweiten Durchgang noch von Platz sechs auf zwei vorarbeitete. Dritter am Bergisel wurde Anze Lanisek (Slowenien).
Granerud-Angriff abgewehrt: Kubacki triumphiert am Bergisel
Quelle: Eurosport
Nach dem dritten von vier Springen führt Halvor Egner Granerud (123,0 m/133,0 m/261,7) die Gesamtwertung der Vierschanzentournee weiter vor Dawid Kubacki (127,0 m/121,5 m/265,2) an, sein Vorsprung schmolz von 26,8 auf 23,3 Punkte.
Philipp Raimund wurde als einziger DSV-Lichtblick wie schon in Garmisch-Partenkirchen bester Deutscher. Sprünge auf 116,5 und 118 Meter reichten für Rang 13 (227,2), was auch seinem Ranking in der Tourneewertung entspricht.
Andreas Wellinger konnte sich dagegen diesmal nicht in den Top Ten platzieren und fiel auch in der Gesamtwertung der Tournee von Rang sechs auf acht zurück. Nach 120,0 m in Durchgang eins geriet sein zweiter Sprung erneut kürzer (114,0 m) - das reichte nur zu Rang 18 (218,1).
Markus Eisenbichler als 22. (117,0 m/106,0 m/210,5), Constantin Schmid als 25. (117,0 m/114,5 m/207,1) und Pius Paschke als 28. (119,0 m/103, m/193,6) platzierten sich im Hinterfeld. Erstmals seit 2016/17 droht den DSV-Adlern somit eine Tournee ohne einen Podestplatz bei einem Tagesspringen.
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Schmitt-Analyse am Bergisel: "Granerud hat zurückgeschlagen"
Quelle: Eurosport
Leyhe und Kobayashi enttäuschen - Geiger gar nicht dabei
Immerhin war Eisenbichler erstmals bei der diesjährigen Tournee im zweiten Durchgang dabei. "Ich hab mal wieder Punkte gemacht", nahm der Siegsdorfer als positiven Aspekt mit: "Ich bin zufrieden, aber es ist gerade eine zähe Partie."
Stephan Leyhe (114,5 m/98,8), 2019 noch Vierter in Innsbruck, schied dagegen als 33. schon im ersten Durchgang aus. Auch Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi (Japan/32./115,0 m/99,8), der in diesem Winter noch überhaupt nicht in Schwung kommt, scheiterte nach einem Sprung.
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Nächster Tiefschlag: Titelverteidiger Kobayashi scheitert im ersten Durchgang
Quelle: Eurosport
Karl Geiger war nach Rang 51 in der Qualifikation am Bergisel gar nicht am Start. "Das tut schon sehr weh. Wir sind eigentlich gut in die Tournee gestartet, jetzt aber ziemlich weit zurückgefallen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der "ARD": "Das ist eine schwierige Situation, aber wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken."
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133 Meter! Granerud düpiert die Konkurrenz im Finale am Bergisel
Quelle: Eurosport
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(mit SID)
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Bester Deutscher am Bergisel: Raimund macht auch in Innsbruck Freude
Quelle: Eurosport
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