Janne Ahonen äußert brisante Vermutung zum Rücktritt seines Sohnes Mico: "Am Sohn für die Taten des Vater gerächt"

Skisprung-Legende hat Janne Ahonen hat schwere Vorwürfe gegen den finnischen Verband erhoben. Auslöser ist der Rücktritt seines Sohnes Mico. Der 23-Jährige hatte im Sommer seinen Rücktritt erklärt, nach Aussage seines Vaters vor allem deshalb, weil er in keinen nationalen Kader berufen wurde. Ahonen hat eine brisante Vermutung, wie die Nicht-Nominierung seines Sohnes zustande kam.

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Quelle: Eurosport

Der Rücktritt seines Sohnes geht dem zweifachen Gesamtweltcupsieger offenbar sehr nah - vor allem der Grund für das frühe Karriereende.
Eigentlich habe der 23-jährige Mico nämlich weitermachen wollen, "aber er hat seine Motivation verloren, als er rüde aus beiden nationalen Aufgeboten rausgelassen wurde", sagte Ahonen dem finnischen Boulevardblatt "Ilta-Sanomat".
Mico Ahonen hatte sich im Frühjahr 2024 schwer verletzt und seitdem an seinem Comeback gearbeitet. Weniger als ein Jahr später stand der junge Finne schon wieder in Skiern auf der Schanze.
"Im Frühjahr hatte sich Mico von seiner schweren Verletzung erholt und sprang in ein paar Wettkämpfen schon wieder sehr vielversprechend", so der 48-Jährige.

Ahonen äußert brisante Vermutung

Für eine Nominierung in einen der finnischen Nationalkader reichte es nicht. Und das, obwohl er aus Sicht seines Vaters Janne "besser gesprungen" sei, als einige Konkurrenten, die letztlich berufen wurden.
"Und trotzdem wurde er nicht mal ins B-Team nominiert. Das ist nur schwer zu verstehen", monierte der fünfmalige Sieger der Vierschanzentournee.
Warum ausgerechnet Mico Ahonen ungerecht behandelt werden sollte? Darauf hatte der 48-Jährige eine brisante Antwort parat.
"Es scheint so, dass sich am Sohn für die schlechten Taten des Vaters gerächt wird. Mico hat in seiner gesamten Karriere darunter gelitten", sagte Ahonen.

Cheftrainer Medved: "Tür steht offen"

Finnland-Chefcoach Igor Medved blieb bei seiner Begründung derweil vor allem auf der inhaltlichen Ebene.
Das Budget müsse gekürzt und die Kader entsprechend verkleinert werden. Zudem sei "ein Athlet mit einer ähnlichen Verletzung und einem ähnlichen Zeitplan aufgrund seines Leistungsniveaus ausgewählt" worden.
"Die Türen für Athleten, die die relevanten Kriterien erfüllen, sind immer noch offen", fügte der Slowene an. Für Mico Ahonen dürfte sie aber verschlossen bleiben: Der Rücktritt des 23-Jährigen hat auch nach der Abrechnung seines Vaters Bestand.
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