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Janne Ahonen: War bei Sturz nach Weltrekordflug in Planica betrunken - Todesdrohungen von polnischem Fan
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Publiziert 30/12/2022 um 11:11 GMT+1 Uhr
Janne Ahonen ärgert sich noch heute über seinen Sturz beim Weltrekord-Skiflug in Planica 2005. Das gestand der Finne im Interview mit dem polnischen Internetportal "Onet". Grund dafür ist, dass er sich am Abend vor dem Wettkampf mit Freunden betrunken habe. Er flog auf die damalige Rekordweite von 240 Metern, konnte den Sprung aber nicht stehen. Dies sei seine eigene Schuld gewesen, so Ahonen.
Janne Ahonen stürzt bei der Skiflug-WM 2005 in Planica
Fotocredit: Getty Images
"Am Samstagabend haben wir uns gedacht: Lasst uns ein paar Bier kaufen. Die können wir dann Sonntag nach dem Wettbewerb trinken", sagte der 45-Jährige.
Das Problem: "Wir haben schon am Samstag angefangen zu trinken." Die Feier sei bis zum nächsten Morgen gegangen.
"Recht schnell wurde es dann Zeit, wieder zu springen, auf einer Riesenschanze. Und dann hatte ich die Chance auf den Weltrekord. Es war ein komplizierter Tag. Dass der Sprung so schlimm endete, war aber mein eigener Fehler", fügte er hinzu.
Der Ex-Weltmeister konnte sich damit trösten, dass er bei seinem Sturz ohne schwerere Verletzungen davonkam. Zudem beendete er trotz der Abzüge in den Haltungsnoten den Wettkampf immerhin noch als Sechster.
Erst Jahre später gestand der Finne sich und den Fans ein, dass er ein schweres Alkoholproblem hatte und noch immer mit der Sucht zu kämpfen hat.
Morddrohung per Brief
Eine besonders unschöne Erinnerung habe er vor dem Weltcup in Zakopane gehabt, verriet Ahonen. Ein polnischer Fan habe ihm vor dem mit Spannung erwarteten Duell mit Adam Malysz in einem Brief mit dem Tod gedroht.
Mit Malysz selbst sei er aber immer gut zurechtgekommen. "Wir haben nicht viel Zeit miteinander verbracht, aber ich mochte ihn", sagte er.
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Quelle: Eurosport
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