Markus Eisenbichler feiert überraschendes Weltcup-Comeback - DSV gibt Kader für Lillehammer bekannt

Überraschung im DSV-Kader im Vorfeld des Skisprung-Auftakts in Lillehammer (22. - 24. November): Wie der Verband am Dienstag via Social Media bekanntgab, kehrt Markus Eisenbichler nach längerer Absenz zurück ins Weltcup-Aufgebot. Die DSV-Bestätigung kam nur wenige Stunden, nachdem der ehemalige Weltklassespringer Martin Schmitt in einem Interview Eisenbichlers Comeback bereits angekündigt hatte.

Eisenbichler im Exklusiv-Interview: " Genießen, was ich tue"

Quelle: Eurosport

"Markus Eisenbichler hat sich ins Auftakt-Team gesprungen und den zusätzlichen Startplatz aus dem Continental Cup bekommen, den eigentlich Constantin Schmid bekommen hätte", verriet Schmitt im Interview mit "Sport.de".
Die deutsche Skisprung-Legende führte aus: "Die beiden hatten noch ein kleines Duell bei den letzten Trainingsmaßnahmen. Da hat sich Markus durchgesetzt und das wird ihm sicher viel Vertrauen geben. Das war ganz wichtig für ihn."
Eisenbichler zählte viele Jahre zu den Leistungsträgern bei den DSV-Adlern, in der vergangenen Saison verlor der mittlerweile 33-Jährige jedoch seinen Platz im Weltcup-Kader.
Im exklusiven Interview, das Eurosport Ende Oktober am Rande der DSV-Einkleidung in Nürnberg mit Eisenbichler geführt hatte, gab sich der Siegsdorfer durchaus selbstkritisch mit Blick auf den Winter 2023/24.

Eisenbichler exklusiv: "Wurde immer nervöser"

"Ich habe gemerkt, dass ich bei Misserfolgen immer nervöser wurde und versucht habe, im Stress irgendetwas aufzuarbeiten. Das hat am Ende das Negative bewirkt", erklärte "Eisei", der jedoch auch "viele positive Dinge" aus der sportlichen Krise mitgenommen habe.
"Ich habe mir schließlich geschworen, dass ich einfach entspannt bleibe und das Skispringen genieße - weswegen ich ursprünglich damit angefangen habe", sagte Eisenbichler. Er schob nach: "In der Folge ist es immer besser geworden, gegen Ende der Saison ging es aufwärts."
Die Vorbereitung auf die anstehende Saison sei letztlich "viel besser als letztes Jahr" gelaufen, so Eisenbichler. Ein Eindruck, der mit Blick auf die Kadernominierung offenbar nicht getäuscht hat.
Neben dem sechsmaligen Weltmeister berief Bundestrainer Stefan Horngacher Andreas Wellinger, Pius Paschke, Karl Geiger, Stephan Leyhe, Philipp Raimund sowie Youngster Adrian Tittel für das Auftaktspringen in Lillehammer.
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Geiger greift im WM-Winter neu an: "Ich brenne dafür"

Quelle: Eurosport


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