Für Sara Takanashi war es der erste Saisonsieg.
Im ersten Neujahrsspringen für Frauen zeigte Katharina Althaus zwei solide Sprüngen auf jeweils 86,0 m (242,0 Punkte), zum Podest fehlten ihr umgerechnet knapp neun Meter. Hinter Takanashi (266,8/95,0+89,0) belegte die Slowenin Ursa Bogataj (261,8) Platz zwei.
Dritte wurde Marita Kramer (259,5), die damit nicht nur die Silvester Tour gewann, sondern auch ihre Führung im Gesamtweltcup vor Althaus ausbaute.
Skispringen
Geiger knapp am Podest vorbei: Endstand der 70. Vierschanzentournee
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Hinter Althaus war Pauline Heßler als 17. zweitbeste Deutsche. Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt verpasste nach Platz 48 am Vortag als 49. erneut den zweiten Durchgang deutlich und bleibt damit ohne Weltcup-Punkte in der laufenden Saison.

Silvester Tour in Ljubno: Kramer erhält "goldene Eule"

Für die 25 Jahre Takanashi, die noch nie einen Einzeltitel bei einer großen Meisterschaft gewonnen hat, war es der 61. Sieg im Weltcup. Norwegens Olympiasiegerin Maren Lundby hat als Nummer zwei der "ewigen" Bestenliste mit 30 Erfolgen weniger als die Hälfte auf dem Konto.
In der Tour-Gesamtwertung siegte Kramer nach insgesamt vier Durchgängen mit 519,4 Punkten vor Nika Kriznar aus Slowenien (515,2), die das Silvesterspringen gewonnen hatte, und Takanashi (513,0). Althaus beendete die erstmals ausgetragene Silvester Tour auf Rang sieben (488,2).
Zur Belohnung gab es für Kramer die "goldene Eule" als Siegertrophäe und zusätzlich 10.000 Schweizer Franken Preisgeld.

61. Weltcup-Sieg! Takanashi gewinnt Neujahrsspringen in Ljubno

Silvester Tour: Frauen springen erstmals im K.o.-Modus

Im Rahmen der Silvester Tour war erstmals bei den Frauen im ersten Durchgang der K.o.-Modus angewendet worden, wie er von der Vierschanzentournee der Männer bekannt ist.
Die Skispringerinnen waren bislang nicht mit ihren Bemühungen erfolgreich, eine eigene Vierschanzentournee rund um den Jahreswechsel zu bestreiten oder gar in die Tournee der Männer integriert zu werden. Dass es erstmals zu einem Silvester- und Neujahrsspringen kam, war eher ein Trostpflaster. "Ein bisschen zwiegespalten bin ich, weil es wieder keine Tournee für uns ist", hatte Althaus gesagt.
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(mit SID)

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