Team-Weltmeisterin Marita Kramer setzte sich auf dem Tramplin Stork am Ural mit Sprüngen auf 96,5 und 96,0 m (232,1 Punkte) vor der Japanerin Sara Takanashi (224,1) durch.
Takanashi übernahm damit die Führung im Gesamtweltcup von Nika Kriznar (Slowenien), die Dritte (218,1) wurde.
Mixed-Weltmeisterin Katharina Althaus (204,1) fehlten trotz eines starken zweiten Sprungs sieben Meter zum Podest. Anna Rupprecht (Degenfeld) kam auf Rang 16, Juliane Seyfarth (Ruhla) auf Platz 17.
Snowboard
Trotz frühem Aus: Hofmeister holt erneut den Gesamtweltcup
UPDATE 20/03/2021 UM 13:44 UHR
Normalschanzen-Weltmeisterin Ema Klimec (Slowenien) wurde Elfte, Großschanzen-Weltmeisterin Maren Lundby (Norwegen) war krankheitsbedingt nicht am Start.

Deutsche Skispringen in dieser Saison noch ohne Weltcup-Podest

Althaus und Seyfarth hatten bei der WM in Oberstdorf mit zehnten Plätzen für die besten deutschen Einzelergebnisse gesorgt, in der laufenden Weltcup-Saison landete keine deutsche Springerin auf dem Podest. Seit der Einführung des Weltcups zur Saison 2011/12 sind die deutschen Frauen nur einmal (2015/16) ohne Podestplatzierung geblieben.
Die mit 25.000 Schweizer Franken (22.500 Euro) dotierte Blue Bird Tour wird am Sonntag (13:00 Uhr) mit einem weiteren Einzelspringen in Nischni Tagil fortgesetzt. Am kommenden Wochenende finden als Weltcup-Finale in Tschaikowski zwei weitere Einzelspringen und ein Teamwettkampf statt.
Seyfarth hatte die erste Blue-Bird-Auflage 2019 mit drei Siegen in vier Springen gewonnen. Im Vorjahr war die Tournee dem Saisonabbruch wegen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.
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