Vierschanzentournee: Markus Eisenbichler gestrichen - Pius Paschke führt Tournee-Aufgebot des DSV an

Angeführt von Hoffnungsträger Pius Paschke, aber ohne Markus Eisenbichler gehen die deutschen Skispringer in die am Samstag in Oberstdorf beginnende 73. Vierschanzentournee. Neben dem im bisherigen Winter starken Gesamtweltcupführenden setzt Bundestrainer Stefan Horngacher beim ersten Höhepunkt des Winters auf Andreas Wellinger, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Philipp Raimund.

"Der war zu spät!" Eisenbichler verpatzt Sprung

Quelle: Eurosport

Der Schmerz saß tief bei Markus Eisenbichler. "In Oberstdorf darf ich nicht mitspringen, da blutet mir natürlich das Herz", sagte der Skispringer bei "BR24Sport" über sein Aus für das Auftaktspringen der am Samstag beginnenden Vierschanzentournee (live bei Eurosport und discovery+).
Wie schon im vergangenen Jahr fehlt der Ex-Weltmeister - zumindest vorerst - beim ersten Höhepunkt des Winters. Doch mit Rückschlägen kennt sich Eisenbichler mittlerweile aus.
Im vergangenen Winter hatte der 33-jährige Siegsdorfer auch wegen Knieproblemen kein einziges Weltcup-Springen absolviert und erstmals seit 2012 die Tournee verpasst.
Zwischenzeitlich schaffte er es sogar im zweitklassigen Continental Cup nicht in den zweiten Durchgang und erntete viel Kritik. "Mit Rückschlägen lernt man umzugehen und man wächst daraus", sagte Eisenbichler nun im "BR"-Podcast '"Pizza & Pommes": "Deswegen geht die Welt nicht unter".
Ende November gab der Tournee-Zweite von 2019 in Lillehammer sein Comeback im Weltcup, schaffte es im finnischen Kuusamo als Achter sogar unter die besten Zehn.
"Vor einem Jahr war ich ganz woanders, da bin ich im COC ausgeschieden", erinnerte sich Eisenbichler: "Jetzt habe ich schon wieder Weltcup-Punkte gesammelt, man muss auch die kleinen Erfolge mal feiern." Auch wenn er insgesamt noch zu inkonstant sei, wisse er, so Eisenbichler, "dass ich's drauf hab".

Eisenbichler darf in Garmisch-Partenkirchen springen

Somit liegt sein Fokus bei der Tournee auf dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, wo Eisenbichler als Teil der nationalen Gruppe starten darf.
"In Garmisch bin ich wieder dabei", sagte er: "Da werde ich versuchen, wieder zu performen." Und bis dahin? Drückt er seinen Teamkollegen die Daumen - allen voran Pius Paschke.
"Ich würde es ihm so gönnen, er hat es so verdient", sagte Eisenbichler über den in dieser Saison bislang überragenden 34-Jährigen: "Er hat jahrelang so gekämpft, jetzt rockt er das Ding dermaßen. Ich drücke ihm die Daumen."
Für den ehemaligen Weltmeister geht es darum, am Neujahrstag zu überzeugen. Eisenbichler startet nicht bei den Continentalcup-Springen in Engelberg, wodurch es für ihn fast unmöglich wird, den über den Continentalcup vergebenen Bonusstartplatz für die nächste Weltcupperiode selbst zu erspringen.
(SID)

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ÖSV-Adler krallen sich das komplette Podium - die Highlights

Quelle: Eurosport


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