Forfang springt trotz Tod des Vaters bei Olympia in Predazzo: "War Papas Wunsch, dass ich reise"

Johann André Forfang trauert um seinen verstorbenen Vater - und tritt dennoch bei den Olympischen Spielen an. Laut dem norwegischen Skispringer war es der ausdrückliche Wunsch des 68-Jährigen, der einem langen Krebsleiden erlag, dass sein Sohn zu den Wettkämpfen nach Predazzo fährt. Die Familie arrangierte es sogar so, dass die Beerdigung erst nach den Skisprung-Wettbewerben stattfindet.

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Quelle: Perform

"Ich bin erleichtert, dass ich nicht zwischen Olympia und der Beerdigung wählen musste", sagte Forfang gegenüber dem norwegischen Sender "NRK".
Vater Hugo Forfang verstarb am vergangenen Wochenende, als die Skispringer in Willingen im Sauerland ihre Olympia-Generalprobe begingen.
Bei den beiden Springen erreichte Sohn Johann Andre Platz 20 und tags darauf Platz 39. Bitter: Spezielle Handschuhe mit einer Grußbotschaft an den Vater wurden Forfang in der Nacht vor dem zweiten Wettkampf bei einem Einbruch ins norwegischen Lager gestohlen.
Nun geht der 30-Jährige auf ausdrücklichen Wunsch des Vaters und Skisprung-Enthusiasten die Olympischen Spiele an. "Es war ein starker Wunsch von Papa, dass ich reise und das zu Ende bringe, was trotz allem unser gemeinsames Projekt ist", sagte Forfang: "Ich dachte ja, dass er während der Titelkämpfe noch hier sein würde, daher ist es unwirklich und unglaublich schwer, dass er das nicht mehr miterleben darf."
Der sechmalige Gewinner eines Weltcup-Springens kündigte gegenüber "NRK" zudem an, seine restliche Karriere im Andenken seines Vaters fortzusetzen: "Das werde ich tun, und ich werde für Papa den Rest meiner Karriere springen."
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Quelle: Eurosport


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