Simon Ammann vor seiner 28. Saison immer noch hungrig - Rekord bei Olympischen Spielen 2026 noch "zu weit weg"

Skispringer Simon Ammann wird einfach nicht satt: Der mittlerweile 43-Jährige steht unmittelbar vor dem Start in seine 28. Weltcup-Saison. Die geht er mit all seiner Erfahrung und betont "sachlich" an, schließlich erschwerten Uni-Prüfungen und ein Materialwechsel die Vorbereitung. Ziele wie die Olympischen Winterspiele 2026 sind für den Schweizer aktuell aber noch "zu weit weg".

Ammann, Schmitt und das goldene Zehntel

Quelle: Eurosport

Dabei wären es ganz besondere Spiele für den Goldmedaillengewinner von 2002 und 2010. Mit seiner dann achten Teilnahme bei Olympia würde er mit Claudia Pechstein und Noriaki Kasai gleichziehen, die aktuell den Rekord für die meisten Winterspiel-Teilnahmen halten.
"Für mich ist das zu weit weg. Erst will ich die Selektion für die WM in Trondheim schaffen und nicht weiter darüber hinausschauen", betonte die aktive Skisprung-Legende im "SRF"-Interview.
Erstmal gilt es für den 43-Jährigen, gut in seine 28. Saison zu starten. Die Vorbereitung lief recht schwierig an - aus einem speziellen Grund. Ammann verpasste die erste Trainingsphase im Frühjahr aufgrund von Uni-Prüfungen.
Die anschließenden Materialtests brachten den Skiflug-Weltmeister von 2010 erstmals seit 2019 zu einer Rückkehr auf die Ski der Marke Slatnar. Gerade dank seiner Routine weiß Ammann ganz genau, was er braucht, um erfolgreich zu sein.
Er habe in seinem Sprung einen "intuitiven Vorwärtsdrang nach dem Absprung". Konträr dazu pendelt der alternative Fischer-Ski länger nach - deswegen die Entscheidung für Slatnar. Doch auch hier gilt es noch an den Feineinstellungen zu schrauben.

Ammann hat die Top-10 in Sicht

Mit 43 noch auf höchstem Niveau mitzuhalten, ist ohne Frage eine Herausforderung - auch für einen mehrmaligen Olympiasieger. Innerhalb seines Teams sieht sich der Schweizer zwischen Position drei und vier. In der Gesamtkonkurrenz unterteilt er sein Ziel in zwei Stufen.
"Für mich wär ein Top-10-Ergebnis sehr gut. Mit dem aktuellen Level sind die Top 20 sicher möglich", erklärte Ammann. Die Zielsetzung ist klar, die finale Phase der Vorbereitung in Sicht: Ende November beginnt die Saison in Lillehammer.
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Quelle: Eurosport


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