Vierschanzentournee: Philipp Raimund nutzt Smart-Ring als Geheimnis des Erfolges - Gesundheitsdaten rund um die Uhr

Philipp Raimund zog seinen Handschuh ab und präsentierte sein kleines aber feines Accessoire an der Hand. Ein Ring, nicht etwa nur als Schmuck oder Glücksbringer gedacht, sondern als Datengeber. "Der ist dafür da, meine körperlichen Aktivitäten aufzunehmen", erklärte Raimund nach seinem starken zweiten Platz in der Qualifikation für das erste Springen der Vierschanzentournee 2025/26 in Oberstdorf.

Raimund: "Es ist auf jeden Fall geil, wenn ..."

Quelle: Eurosport

Den sogenannten Smart-Ring hatte ihm Zimmerkollege Luca Roth im Sommer weitergegeben, verriet Raimund und scherzte: "Seiner Meinung nach bin ich erst dann gut geworden."
Von seinem Herzschlag über Stress bis hin zu Schlafdaten zeichne der Ring alles auf, über eine App kann Raimund später auf die Daten zugreifen.
Anders als Uhren oder Armbänder mit ähnlichen Funktionen hätten die Kontrolleure "kein Problem" mit dem kleinen Accessoire.
Auch unter den Springern sei der Ring mittlerweile bekannt. Der Franzose Valentin Foubert etwa bezeichne ihn in Anlehnung an die Fantasy-Reihe Herr der Ringe immer als "mein Schatz", erzählte Raimund, "weil es das Einzige ist, was er auf Deutsch so halbwegs kann".

Gesundheits-Tracking ohne Unterbrechnung

Und welche Daten lieferte der Ring dann vor dem Quali-Springen in Oberstdorf? "Heute war ich tatsächlich gar nicht so nervös", sagte Raimund, der als Hoffnungsträger des DSV-Teams in das erste Springen am Montag (16:30 Uhr live auf Eurosport 1 und discovery+) geht: "Ich konnte genau an das anschließen, wo ich zuletzt aufgehört habe. Das war für mich das Wichtigste."
(SID)
picture

"Ally Pally in Oberstdorf!" Raimund sorgt mit Top-Quali-Sprung für Jubel

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung