Skifliegen Planica: DSV-Team fliegt deutlich am Podest vorbei - Österreich entreißt Slowenien den Sieg

Die deutschen Skispringer haben im letzten Mannschaftswettbewerb der Saison das Podest deutlich verpasst. Beim Teamfliegen in Planica am Samstagvormittag reichte es für Felix Hoffmann, Markus Eisenbichler, Karl Geiger und Andreas Wellinger nur zu Rang fünf. Auf die drittplatzierten Norweger fehlten dem DSV-Quartett über 200 Punkte. Es gewann Österreich (1688,7) vor Slowenien (1682,6).

Showdown in Planica: Furioser Kraft entreißt Slowenien den Sieg

Quelle: Eurosport

Vor der letzten Gruppe führte Gastgeber Slowenien noch vor den Österreichern. Doch Stefan Kraft, der bereits am Samstagmorgen den Einzelwettkampf gewonnen hatte, setzte Sloweniens Schlussspringer Anze Lanisek mit einem Flug auf 235,5 Meter noch einmal unter Druck.
Lanisek konnte auch aufgrund veränderter Windbedingungen nicht mit dem Österreicher mithalten und landete bereits bei 217 Metern. Slowenien fiel noch auf den zweiten Platz zurück.
Die deutsche Mannschaft hatte sich schon früh aus dem Rennen um die Podestplätze verabschiedet. Bereits nach dem ersten Durchgang lag das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher weit zurück. Für das einzige echte Highlight sorgte Andreas Wellinger, der in seinem ersten Sprung auf 240 Meter segelte.
Schon im nachgeholten Einzel am Morgen hatten die DSV-Adler enttäuscht. Bester Deutscher war Markus Eisenbichler als 17. Wellinger folgte wenige Ränge dahinter auf Position 20. Karl Geiger, der im Dezember 2020 in Planica Skiflug-Weltmeister geworden war, musste sich gar mit Platz 20 begnügen. Felix Hoffmann holte als 28. immerhin drei Weltcup-Punkte.
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240 Meter! Wellinger sorgt für deutsches Highlight in Planica

Quelle: Eurosport

"Die Batterie ist ziemlich leer, so ehrlich muss ich sein", sagte auch der zweimalige Saisonsieger Wellinger in der "ARD": "Die Saison war echt nicht einfach für uns. Wir haben als Mannschaft nicht das abgerufen, was wir drauf haben. Dass jeder von uns besser springen kann, haben wir punktuell gezeigt. Das müssen wir nüchtern analysieren und im Sommer schauen, dass es besser wird."
Mann des Tages war Stefan Kraft. Der Österreicher gewann am frühen Morgen zunächst vor Lokalmatador Anze Lanisek die Weltcup-Premiere eines Skispringens im April. Der 29-Jährige flog auf 239,5 m und machte im Kampf um die kleine Kristallkugel für den besten Flieger Boden gut. Dort liegt er vor der Entscheidung am Sonntag nur noch zehn Punkte hinter dem Norweger Halvor Egner Granerud, der Vierter wurde.
Die Saison endet am Sonntag (10:00 Uhr live im TV bei Eurosport und bei discovery+) mit dem letzten Einzel des Winters.
(mit SID)
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"Wahnsinn!" Domen Prevc haut im Teamfliegen einen raus

Quelle: Eurosport

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