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Skispringen - Kamil Stoch nach Debakel zum Weltcup-Auftakt in Ruka ratlos: "Was soll ich tun?"
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Publiziert 28/11/2023 um 12:46 GMT+1 Uhr
Der polnische Skisprungstar Kamil Stoch ist desaströs in den neuen Weltcup-Winter in Ruka gestartet. Platz 43 am Samstag und die nicht geschaffte Qualifikation am Sonntag sprachen Bände. "Es tut mir leid. Was soll ich tun?", sagte der Pole im Anschluss an die Quali-Pleite am Eurosport-Mikrofon sichtlich ratlos. Dabei nahm "König Kamil" auch seine Trainer in die Pflicht.
Polnisches Debakel in Ruka: "Werden Einzelgespräche führen"
Quelle: Eurosport
"Ich habe kein Vertrauen in die ganze Sache", zeigte sich Stoch konsterniert und schloss an: "Wenn man auf dem Balken sitzt, muss man das Vertrauen haben, dass es funktioniert, und das habe ich nicht."
Dabei sei vor allem die Vorbereitung auf die Saison nicht reibungslos abgelaufen. "Es gab zu viele Veränderungen, es wurde zu viel kombiniert und es gab keine Stabilität für mich", nannte Stoch erste Gründe für den mauen Start der Polen.
Beim ersten Saisonspringen in Finnland am Samstag zeigte nicht nur Stoch eine desaströse Leistung. Dawid Kubacki holte mit Platz 21 als einziger polnischer Athlet Weltcuppunkte. Alle anderen Athleten scheiterten entweder in der Quali oder im ersten Durchgang.
Auch sonntags sah das Ergebnis kaum besser aus. Kein polnischer Springer kam unter die Top 20 und einzig Piotr Żyła (21.) und Kubacki (23.) schafften den Sprung in den zweiten Durchgang.
Thurnbichler: "Einer der härtesten Tage"
Für den österreichischen Coach in Diensten der Polen Thomas Thurnbichler war es "einer der härtesten Tage in seiner Trainerkarriere", wie er am Eurosport-Mikrofon nach dem verpatzten Auftakt verriet.
Eurosport-Kommentator Marek Rudzinski glaubte seinen Augen kaum. "Ich weiß nicht, wie ich das kommentieren soll", sagte der Pole bei der Übertragung der polnischen Kollegen.
Für die nächsten Tage kündigte Thurnbichler eine schonungslose Analyse an, zu der auch Einzelgespräche mit den Skispringern rund um Stoch gehören.
Nächste Chance in Lillehammer
Trotz der schlechten Ergebnisse zeigte sich der Trainer weiter kämpferisch: "Wir müssen jetzt diesen harten Weg gemeinsam als Team gehen."
Die nächste Chance für das gesamte Team, es besser zu machen, bekommen sie am nächsten Wochenende. Dann stehen in Lillehammer die nächsten zwei Springen (live bei discovery+ und auf Eurosport 1) auf dem Programm.
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