Stephan Leyhe wird in Titisee-Neustadt nach starker Aufholjagd Vierter

Beim zweiten Einzelspringen in Titisee-Neustadt erreichte Stephan Leyhe einen starken vierten Platz. Nach dem ersten Durchgang war Leyhe noch 14., doch mit einem Flug auf 140,5 Meter gelang ihm eine beeindruckende Aufholjagd. Der Sieg ging erneut an Dawid Kubacki, der mit 143 und 133,5 Metern 283,3 Punkte sammelte und einen starken Ryoyu Kobayashi (147 und 134 m/283,0 Pkt.) hinter sich ließ.

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Karl Geiger hat derweil die Führung im Gesamtweltcup erfolgreich verteidigt. Der 26 Jahre alte Oberstdorfer wurde am Sonntag Fünfter und hielt damit seinen Kontrahenten Stefan Kraft auf Distanz. Noch einen Platz besser als Geiger war der Willinger Stefan Leyhe als starker Vierter.
Geiger zeigte sich mit Flügen auf 137,5 und 134,0 m (266,2 Punkte) gegenüber dem Springen am Samstag (Platz zwölf) klar verbessert. Dem Wahl-Schwarzwälder Leyhe gelang mit einem 140,5-m-Flug im zweiten Durchgang noch der Sprung von Platz 14 weit nach vorne.

Kobayashi mit Traumflug auf 147 Meter

Kubacki, am Samstag der überlegene Sieger, sprang auf 143,0 sowie 133,5 m und setzte sich mit 283,3 Punkten vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi (283,0) durch, dem im ersten Durchgang bei noch besseren Windverhältnissen mit 147,0 m der weiteste Sprung des Tages gelang. Damit verpasste Kobayashi den Schanzenrekord nur um einen Meter. Constantin Schmid (Oberaudorf), am Samstag mit Leyhe Fünfter, kam auf Rang neun.
Kraft hätte mindestens Zweiter werden müssen, um Geiger zu gefährden, fiel aber noch auf Platz elf in einem spektakulären Springen bei teils mächtigem Aufwind zurück.

Kobayashi gewinnt "Titisee-Neustadt 5"

Trotz seiner beiden Tagessiege am Samstag und Sonntag wurde Kubacki in der erstmals ausgetragenen "Titisee-Neustadt 5"-Wertung, die alle Sprünge von der Qualifikation am Freitag an umfasste, nur Zweiter. Der Sieg in dieser Sonderwertung ging an Ryoyu Kobayashi, der am Freitag die Qualifikation gewann. Für diesen Erfolg kassierte der Japaner 25.000 Euro - rund 8000 Euro mehr als Kubacki bei seinem Tourneesieg Anfang Januar.
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(mit SID)
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