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Willingen: Eisenbichler überzeugt in der Qualifikation als Dritter - Muranka knackt Schanzenrekord
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Publiziert 29/01/2021 um 17:34 GMT+1 Uhr
Markus Eisenbichler hat bei der Qualifikation zum Weltcup in Willingen geglänzt und damit die Hoffnung auf einen Heimsieg im hessischen Upland geschürt. Der 29-Jährige aus Siegsdorf flog von der Mühlenkopfschanze auf 142,0 m und wurde Dritter hinter dem Polen Andrzej Stekala sowie Norwegens Weltcup-Spitzenreiter Halvor Egner Granerud (139,5). Klemens Muranka knackte gar den Schanzenrekord (153).
Markus Eisenbichler in der Qualifikation von Willingen
Fotocredit: Getty Images
Der Vierschanzentournee-Zweite Karl Geiger (Oberstdorf) kam hingegen nach einem missglückten Sprung auf 118,5 m als schlechtester von sechs deutschen Startern nicht über Platz 42 hinaus und gab vor dem Wettkampf der besten 50 am Samstag (ab 16.00 Uhr live im TV bei Eurosport 1 und im Eurosport Liveticker) keinen guten Eindruck ab.
"Man sollte das heute nicht überbewerten, es waren doch sehr unterschiedliche Bedingungen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher nach dem Durchgang bei teils sehr starkem Aufwind und aufkommendem Regen.
Für den Sprung des Tages von der größten Großschanze der Welt sorgte zuvor der Pole Klemens Muranka, der mit 153,0 m bei kürzerem Anlauf als Landsmann Stekala den Schanzenrekord von Janne Ahonen (Finnland) und Jurij Tepes (Slowenien) um einen Meter verbesserte.
Muranka holte damit die Bestmarke nach Polen zurück. Adam Malysz hatte 2001 als erster Springer auf der umgebauten Mühlenkopfschanze mit 151,5 m die 150-Meter-Marke übertroffen, ehe Ahonen ihn 2005 ablöste und Tepes neun Jahre später gleichzog.
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"Der fliegt weit!" Muranka knackt Ahonens Schanzenrekord
Quelle: Eurosport
Um Murankas "falsch positiven" Coronatest hatte es bei der Vierschanzentournee reichlich Wirbel bis hin zum kurz darauf wieder zurückgenommenen Ausschluss von Polens Team gegeben.
Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) kam mit 137,5 m auf Platz 16, Constantin Schmid (Oberaudorf/135,0) als 24., Martin Hamann (Aue/134,0) als 25. und Pius Paschke (Kiefersfelden/127,0) als 26. schafften ebenfalls souverän den Sprung ins Wettkampffeld. Da lediglich 55 Springer angetreten waren, schieden allerdings auch nur fünf Springer aus.
Am Samstag und Sonntag stehen am Mühlenkopf zwei Einzelspringen an. Diese vier Durchgänge sowie die beiden Qualifikationssprünge am Freitag und Sonntag bilden die Gesamtwertung "Willingen 6", deren Sieger zusätzlich 15.000 Euro kassiert. Im Vorjahr knackte Lokalmatador Stephan Leyhe den Jackpot und feierte seinen ersten Weltcupsieg, diesmal fehlt der Willinger wegen eines Kreuzbandrisses.
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(SID)
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Kampfansage an die Konkurrenz: Eisenbichler glänzt in der Quali
Quelle: Eurosport
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