Wisla: Karl Geiger und Markus Eisenbichler schrammen am Podest vorbei - Jan Hörl mit erstem Weltcupsieg

Erstmals kein Podest, aber wieder stark: Karl Geiger und Markus Eisenbichler sind beim Einzelspringen in Wisla auf die Plätze vier und fünf gesprungen und haben damit erneut ihre aktuell gute Form bestätigt. Für die deutschen Skispringer ist es jedoch das erste Springen in dieser Saison ohne einen Podiumsplatz. Der Österreicher Jan Hörl sprang in Polen zu seinem ersten Weltcupsieg.

Karl Geiger in Wisla

Fotocredit: Getty Images

Karl Geiger kam im ersten Durchgang auf 117 Meter und ging an Position sieben liegend ins Finale. Mit einem Satz auf 123 Meter verbesserte er sich mit insgesamt 253,1 Punkten um drei Plätze und überholte dabei auch Markus Eisenbichler, der nach dem ersten Sprung auf Platz fünf gelegen hatte.
Der Siegsdorfer landete im Finale bei 119,5 Meter und hielt so seine Position (246,3).
Ebenfalls stark präsentierte sich Pius Paschke, der mit Sprüngen auf 119 m und 120,5 m Siebter (241,2) wurde und damit zum dritten Mal in dieser Saison die Top 15 erreichte. Youngster Constantin Schmid überzeugte mit Rang 14 (234).
Hinter Premierensieger Jan Hörl (261,9 P./121,0+128,0 m) sicherte sich der Norweger Marius Lindvik Platz zwei (255,2) vor Hörls Landsmann Stefan Kraft (253,6).

Wisla: Wellinger und Leyhe verpassen das Finale

Andreas Wellinger, der zuletzt aufsteigende Form zeigte und in der Qualifikation am Freitag Achter geworden war, musste einen Rückschlag hinnehmen. Der Normalschanzen-Olympiasieger von 2018 verpasste als 37. den zweiten Durchgang und damit Weltcup-Punkte.
Auch Stephan Leyhe musste im Finale zuschauen. Ihm fehlten nach einem Sprung auf 111,5 Meter als 31. nur 0,7 Punkte auf die Top 30.

Geiger baut Führung im Gesamtweltcup aus

Im Gesamtweltcup führt Geiger mit 355 Punkte deutlich vor dem Slowenen Anze Lanisek (272), der 13. wurde. Eisenbichler (237) ist Dritter. Neben dem mit Corona infizierten Japaner Ryoyu Kobayashi ging ein weiterer Rivale leer aus.
Der norwegische Weltcup-Titelverteidiger Halvor Egner Granerud, der zuletzt schon in Ruka zweimal in der Qualifikation gescheitert war, schied mit 102,5 m als 48. sang- und klanglos im ersten Durchgang aus.
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Frühes Aus nach Wackler: Granerud erneut "neben der Spur"

Quelle: Eurosport

(mit SID)
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"Wie gemalt": Hörl fliegt mit einem Traum-Sprung zum ersten Weltcupsieg

Quelle: Eurosport

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