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DSV-Adler lecken nach Weltcup-Fehlstart in Wisla ihre Wunden - eine Frage der Qualität
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Publiziert 05/11/2022 um 21:34 GMT+1 Uhr
Der Weltcup-Auftakt für die deutschen Skispringer im polnischen Wisla ging daneben. Kein DSV-Adler landete in den Top Ten. Entsprechend klar formulierte Bundestrainer Stefan Horngacher das Problem. "Die Qualität der Sprünge war zu schlecht." Bei Karl Geigegr war es gar nur ein Sprung, da der Oberstdorfer den zweiten Durchgang verpasste. Immerhin: Es gab auch einen Lichtblick aus deutscher Sicht.
Ganz große Enttäuschung: Geiger scheidet aus!
Quelle: Eurosport
Karl Geiger nicht einmal im Finale, Katharina Althaus mit dem schlechtesten Ergebnis seit fast sieben Jahren: Deutschlands Skisprungstars haben beim frühesten Weltcup-Auftakt der Geschichte ihr grünes Wunder erlebt und beim Mattenspringen im polnischen Wisla enttäuscht.
Der zwölfte Platz des überraschend starken Routiniers Pius Paschke war im windigen Regenwetter beim Heimsieg von David Kubacki ein kleiner Lichtblick für die DSV-Adler.
"Es war nicht so ein toller Wettkampf für uns. Außer beim Pius war die Sprung-Qualität bescheiden", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Bei den Bedingungen war es schon schwierig, aber in erster Linie war die Qualität zu schlecht."
Youngster Constantin Schmid hatte nach dem ersten Durchgang noch auf Platz sechs und in Schlagdistanz zum Podest gelegen, fiel dann aber auf Platz 16 zurück.
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Von 17 auf 13: Eisenbichler steigert sich in Wisla
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Paschke, der sich im internen Duell um den sechsten Platz im deutschen Team gegen Stephan Leyhe durchgesetzt hatte, zog vorbei und lag knapp vor Markus Eisenbichler. Der sechsmalige Weltmeister durfte nach Verletzungen und Motivationsproblemen im Sommer mit Rang 13 zufrieden sein.
Der zweimalige Olympia-Dritte Geiger, Weltcup-Gesamtzweiter des Vorjahres, zeigte im ersten Durchgang einen schwachen Sprung auf 115,0 m, rund ein Meter fehlte ihm als 34. zum zweiten Durchgang.
Kubacki bestätigt die Favoritenrolle
Seinen sechsten Weltcupsieg feierte der frühere Tourneesieger Kubacki, der sich auf der Adam-Malysz-Schanze mit Sprüngen auf 130,5 und 132,5 m (272,2 Punkte) vor Norwegens Topstar Halvor Egner Granerud (266,6) und Österreichs Weltmeister Stefan Kraft (257,5) durchsetzte.
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Entscheidung in Wisla: Kubacki toppt Granerud und Kraft
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Der deutsche Meister Andreas Wellinger (Ruhpolding), der als 30. nur knapp ins Finale gerutscht war, verbesserte sich im zweiten Durchgang auf Rang 23. Philipp Raimund (beide Oberstdorf) schied bei seinem ersten Weltcup-Einsatz außerhalb der "nationalen Gruppe" in Heimspringen als 39. (117,0 m) aus und konnte seine Spitzenleistung aus der Qualifikation (Vierter) nicht bestätigen.
Bundestrainer Mechler: "Das können wir deutlich besser"
Am Mittag hatte die Olympiazweite Althaus nur Platz 21 belegt - schlechter war sie zuletzt als 19-Jährige im Januar 2016 in Oberstdorf. Beim Sieg der Norwegerin Silje Opseth landeten Selina Freitag als 19. und Agnes Reich als 20. noch knapp vor der achtmaligen Weltcupsiegerin Althaus. Luisa Görlich auf Platz 26 und Anna Rupprecht auf Platz 29 sammelten immerhin noch Weltcup-Punkte.
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"Verliert fast das Gleichgewicht": Althaus verkorkst Weltcup-Auftakt
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"Heute können wir nicht zufrieden sein, das können wir deutlich besser", sagte Bundestrainer Maximilian Mechler: "Warum es nicht geklappt hat, müssen wir jetzt erörtern. Aber es war viel Nervosität dabei, weil wir es besonders gut machen wollten."
Eine solide Rückkehr nach anderthalb Jahren Wettkampfpause feierte Norwegens Topspringerin Maren Lundby mit Platz 16. Die Pyeongchang-Olympiasiegerin hatte wegen Gewichts-"Problemen" die Peking-Olympiasaison ausgelassen und damit ein Zeichen gegen den Mager-Wahn in ihrem Sport setzen wollen.
Am Sonntag stehen für Frauen (12:00 Uhr live im TV bei Eurosport) und Männer (16:00 Uhr live im TV bei Eurosport) weitere Einzelspringen beim "Frühstart" an. Weil der Weltverband dem Auftakt der Fußball-WM aus dem Weg gehen wollte, terminierte er die ersten Saisonspringen früh wie nie. In Polen springen Männer und Frauen ohne Kunstschnee wie beim Sommer-Grand-Prix auf Matten.
(mit SID)
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Lindvik stürzt und schimpft! 136,5 m zu viel für Norwegen-Star
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