Nordische Ski-WM 2025: Stefan Kraft und Jan Hörl unterstützen Daniel Tschofenig: "Werden ihn wieder aufbauen"

Für Daniel Tschofenig lief die erste Woche der Nordischen Ski-WM 2025 in Trondheim nicht nach Plan. Der Tourneesieger landete im Einzel auf der Normalschanze nur auf Rang 21 und blieb somit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zum WM-Abschluss auf der Großschanze soll nun der Erfolg zurückkehren. Dabei kann sich der 22-Jährige auf die Unterstützung seiner Teamkollegen verlassen.

Die ÖSV-Adler Stefan Kraft und Daniel Tschofenig

Fotocredit: Getty Images

Während Jan Hörl bei der Nordischen Ski-WM Bronze gewann und Stefan Kraft auf der Normalschanze als Sechster eine ansprechende Leistung abrief, fand sich der Weltcup-Führende Daniel Tschofenig auf einem ungewohnten 21. Platz wieder.
"Nach solchen Tagen hat es geholfen, dass der Jan (Hörl, d. Red.) die Bronzene gewonnen hat. Das hat einen Boost in die richtige Richtung gegeben", erklärte der Österreicher.
"Man muss die Feste feiern, wie sie fallen", sagte der Tourneesieger am Ruhetag im Gespräch mit der "APA": "Da kann man Jan zu Ehren auch ein bissl Party machen." Nach einer kleinen Feier in Trondheim richten die ÖSV-Springer ihre Aufmerksamkeit auf die zweite WM-Woche und die Großschanze.
Dort wollen die österreichischen Teamkollegen helfen, Tschofenig zurück in die Spur zu bringen. Besonders Kraft stärkte dem 22-Jährigen den Rücken: "Er hat schon so viel gewonnen heuer. Wir werden zusammenstehen und ihn wieder aufbauen."

Tschofenigs Vorfreude auf die Großschanze

Dem stimmte auch Hörl zu: "Er kann das gleich abhaken, er hatte zweimal nicht gute Bedingungen. Natürlich ist es blöd, dass es bei einem Großereignis passiert, aber grundsätzlich hat er die Stärke, dass er sich wieder aufrappelt und auf der Großen zeigt, was er kann."
Das will Tschofenig beweisen und den hohen Erwartungen gerecht werden. Für ihn kann der Schanzenwechsel nicht früh genug kommen.
"Ich bin jetzt wirklich froh, dass ich von der Kleinen wegkomme. Letztes Jahr habe ich mich da schon schwergetan und bin 14. geworden. Ich freue mich wirklich auf die Große." Auf dieser feierte Tschofenig im Vorjahr als Dritter einen Podestplatz.
Hörl prophezeit für die kommenden Wettbewerbe ein knappes Rennen um die Medaillen. "Es ist alles brutal dicht beisammen, es wird sehr spannend. Aber ich bin nach wie vor sehr hungrig", betonte der Salzburger.
Am Mittwoch im Mixed (16:00 Uhr live bei Europsort und discovery+) haben die Österreicher die nächsten Chancen auf Edelmetall.
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Quelle: Eurosport


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