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Zakopane: Karl Geiger fliegt mit starkem Finalsprung aufs Podium - Marius Lindvik gewinnt souverän
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Publiziert 16/01/2022 um 17:46 GMT+1 Uhr
Karl Geiger scheint sein kleines Tief nach der Vierschanzentournee endgültig überwunden zu haben. Einen Tag nach dem zweiten Platz mit dem Team sprang der Oberstdorfer auch beim Einzelspringen in Zakopane aufs Podest. Mit einem Sprung auf 135,5 Meter verbesserte er sich im Finale von Platz vier auf zwei und musste sich mit 284,6 Punkten nur dem Norweger Marius Lindvik (294,6) geschlagen geben.
Karl Geiger
Fotocredit: Getty Images
Karl Geiger ist beim Weltcup in Zakopane zu seiner siebten Podestplatzierung im Olympia-Winter geflogen. Der 28-Jährige aus Oberstdorf musste sich vor 9000 Zuschauern in Polen als Zweiter nur dem Norweger Marius Lindvik geschlagen geben. Knapp drei Wochen vor Beginn der Winterspiele zeigte der Skiflug-Weltmeister wieder stark ansteigende Form.
Geiger, der bereits am Samstag die deutsche Mannschaft auf Platz zwei geführt hatte, kam mit Sprüngen von 134,5 und 135,5 m auf 284,6 Punkte und hatte umgerechnet rund fünfeinhalb Meter Rückstand auf Lindvik (294,6/135,0+139,5).
Dritter wurde der Slowene Anze Lanisek vor Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi. Im Gesamtweltcup verkürzte Geiger mit 897 Punkten den Rückstand auf den Japaner (941).
Markus Eisenbichler schob sich mit einem starken zweiten Sprung von Platz 16 auf zehn vor. Team-Weltmeister Severin Freund fiel hingegen von Rang 14 auf 20 zurück.
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Podium in Zakopane: Geiger gelingt nächster Befreiungsschlag
Quelle: Eurosport
Leyhe, Schmid und Paschke verpassen das Finale
Zuletzt hatten die deutschen Skispringer beim Weltcup in Bischofshofen nicht überzeugt, Geiger war Achter im Einzel geworden, das DSV-Team auf Platz sechs gelandet. Allerdings waren dem Team Deutschland die Strapazen der kurz zuvor zu Ende gegangenen Vierschanzentournee deutlich anzumerken gewesen.
Hinter den Topspringern haben die deutschen Adler weiter Probleme. Mit Stephan Leyhe (31.), Youngster Constantin Schmid (37.) und dem weiter formschwachen Routinier Pius Paschke (46.) schied die Hälfte des gestarteten DSV-Quartetts im ersten Durchgang aus. Olympiasieger Andreas Wellinger war wegen Knieschmerzen am Samstag abgereist.
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(SID)
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"Genial!" Lindvik segelt mit Tagesbestweite zum zweiten Saisonsieg
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