Simon Ammann für Talent aus Weltcup-Kader gestrichen - viermaliger Olympiasieger muss im Continental Cup starten
VonLukas Fegers
Update 08/01/2025 um 15:49 GMT+1 Uhr
Nächster Dämpfer für Skisprung-Routinier Simon Ammann: Der viermalige Olympiasieger ist aus dem Schweizer Weltcup-Kader gestrichen worden. Das bestätigte Swiss-Ski-Coach Martin Künzle im "Blick"-Interview. Ammann müsse "das Vertrauen in seine Sprünge wiederfinden". Nach seiner enttäuschenden Stippvisite bei der Vierschanzentournee heißt es für den 43-Jährigen damit vorerst: Continental Cup.
Continental Cup statt Weltcup: Simon Ammann
Fotocredit: Getty Images
Am kommenden Wochenende muss sich Ammann in Klingenthal beweisen, eine Woche später geht es für ihn in der zweiten Skisprung-Liga nach Bischofshofen.
Dort war der Schweizer bei der finalen Tournee-Station am vergangenen Wochenende gar nicht erst dabei gewesen. Denn nach seinem Qualifikations-Aus zum Auftakt in Oberstdorf hatte ihn sein Verband vorzeitig aussortiert.
Für Ammann ist die Degradierung indes kein Novum. Bereits im vergangenen Winter musste er zeitweise im Continental Cup antreten.
Nun ist die Vorgabe klar. "Er muss weit nach vorne springen, sonst wird es schwierig für den Weltcup", sagte Schweiz-Coach Künzle dem "Blick". Nach den beiden Wettbewerben werde dann entschieden, wie es mit dem Star des Teams weitergehe.
Wasser statt Ammann in Zakopane
Anstelle von Ammann rückt beim Weltcup im polnischen Zakopane ein junges Talent in den Schweizer Kader: Yannick Wasser.
Der 20-Jährige habe "in Engelberg überzeugt. Seine Entwicklung gefällt uns", betonte Künzel. Beim Heim-Weltcup kurz vor Weihnachten hatte sich der Youngster für den Wettkampf qualifiziert - anders als Ammann.
In Zakopane startet Wasser neben Gregor Deschwanden (33), Kilian Peier (29) und Felix Trunz (18) für die Eidgenossen.
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Quelle: Eurosport
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