Mark Selby, der das WM-Finale mit 18:15 gewonnen hatte, hatte den ersten Frame gegen Shaun Murphy zwar abgegeben, aber mit einer 78 glich er umgehend aus und holte sich danach auch die Führung.
Als er im vierten Frame in ein Break kam, schien die Entscheidung nahe. Doch nach 54 Punkten verlor er die Stellung und musste den Tisch verlassen. Murphy kämpfte sich wieder heran und glich mit einer Clearance bis Pink aus.
Im fünften Frame jedoch verschoss Murphy Schwarz auf die Mitte, und das kostete ihn am Ende das Match.
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Stephen Hendry begann sein viertes Match nach seinem Rücktritt vom Rücktritt solide und überzeugte vor allem mit vielen gut gelochten langen Bällen. Stellungsfehler verhinderten jedoch wirklich hohe Breaks.

Stephen Hendry musste in den Decider

Trotzdem holte er den ersten Frame sicher. Chris Wakelin glich dann zwar umgehend aus, doch den dritten Frame gewann Hendry zu Null. Der siebenmalige Weltmeister hätte im vierten Frame den Sieg schon perfekt machen können, aber er verschoss Braun.
Wakelin räumte den Tisch ab und holte auf Schwarz das 2:2. Im nervösen Decider jedoch verschoss der Engländer gleich zweimal Schwarz. Mit einer 27er-Clearance bis Pink schaffte es Hendry doch noch in die zweite Runde.
David Gilbert knüpfte bei den British Open derweil da an, wo er in der letzten Woche bei seinem Sieg in der Championship League aufgehört hatte. Bei seinem 3:0 über Matthew Stevens spielte er Breaks von 56, 135 und 68 Punkten. Einen Rückschlag musste dagegen Jack Lisowski hinnehmen. Trotz 2:0-Führung verlor er gegen Barry Pinches mit 2:3.

David Gilbert

Fotocredit: Eurosport

Kyren Wilson bereits in erster Runde ausgeschieden

Zwei Centuries reichten für Kyren Wilson nicht: Der "Warrior" scheiterte in Leicester in der ersten Runde mit 2:3 an Ashley Hugill. Wilson war mit einer 101 in das Match gestartet und hatte auch im zweiten Frame einen Frameball, verschoss aber Pink.
Hugill glich mit 62:61 aus und übernahm dann dank einer 80 sogar die Führung. Mit einer 115 schlug Wilson noch einmal zurück. Im fünften Frame hatte Hugill die erste Chance, verschoss aber nach 57 Punkten Rot. Wilson hatte die Möglichkeit, nach nur 14 Punkten verschoss er aber Schwarz.
Auch Anthony McGill erlebte mit dem 1:3 gegen Zhao Jianbo eine Enttäuschung. Zwar schaffte McGill mit einer 110 ebenfalls ein Century, aber ansonsten gelangen ihm keine nennenswerte Breaks. Nichts anbrennen ließ dagegen Stephen Maguire. Er spielte bei seinem soliden 3:0 über Jackson Page Breaks von 68 und 52 Punkten. Der Waliser hatte durchaus auch seine Chancen, schaffte jedoch lediglich ein Top-Break von 16 Zählern.
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