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British Open - Viertelfinale: Knappe Matches, viel Spannung
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Publiziert 21/08/2021 um 19:49 GMT+2 Uhr
Über mangelnde Spannung kann man bei den Viertelfinals der British Open nicht klagen. Alle Matches blieben bis zum Ende knapp. Gary Wilson gegen David Gilbert, Elliot Slessor gegen Zhou Yuelong und Mark Williams gegen Ricky Walden setzten sich jeweils mit 4:3 durch. Jimmy Robertson schlug Lu Ning mit 4:2. Im Halbfinale trifft nun Wilson auf Slessor und Williams auf Robertson.
Mark Williams did not have things all his own way in the opening session of his match with Sam Craigie
Fotocredit: Getty Images
Gary Wilson ist im Match gegen David Gilbert immer einem Rückstand hinterhergelaufen, hatte aber am Ende die Nase vorne. Gilbert begann das Match mit einer 76 und schob eine 68 zum 2:0 hinterher, nachdem Wilson einen leichten grünen Ball verschossen hatte. Im dritten Frame machte aber Gilbert den entscheidenden Fehler, als er Schwarz verschoss. Die Quittung war eine 106 von Wilson, der anschließend auch ausglich; bei Gilbert hatte nach 51 Punkten der Split nicht geklappt.
Dank einer 112 holte sich Gilbert die Führung zurück, kassierte aber umgehend wieder den Ausgleich. Der entscheidende fünfte Frame war dann taktischer geprägt. Den entscheidenden Vorteil verschaffte sich Wilson mit einem harten Snooker hinter Braun. Sechs Versuche brauchte Gilbert, um die Lösung zu schaffen, aber Wilson brachte den Vorsprung ins Ziel.
Das Duell zwischen Elliot Slessor und Zhou Yuelong wurde erst auf den letzten schwarzen Ball entschieden. Beide vergaben mehrere Chancen, den entscheidenden Ball zu lochen. Dann aber misslang Zhou eine Safety, als er sich einen Konter fing. Slessor hatte keine Mühe mehr, mit Schwarz Frame und Match zu holen.
Dabei hatte Zhou Yuelong schon mit 3:1 geführt. Elliot Slessor startete zwar mit einer 97, doch mit Top-Breaks von 70 und 92 Punkten holte Zhou die nächsten drei Frames. Dank einer 95 kam Slessor wieder zurück ins Match und glich anschließend aus. Es folgte die dramatische Entscheidung im Decider.
Auch das Duell zwischen Mark Williams und Ricky Walden ging über die volle Distanz. Walden übernahm im fünften Frame dank einer Clearance von 53 Punkten erstmals die Führung. Williams jedoch glich dank einer 46, seinem höchsten Break im Match, umgehend aus und erzwang so den Decider. In diesem fünften Frame schien Walden alle Trümpfe in der Hand zu halten, doch nach 56 Punkten verschoss er eine Rote auf die Mitte. Mit einer nervenstarken Clearance von 41 Punkten holte sich Williams auf Schwarz den Sieg.
Im Duell zwischen Jimmy Robertson und Lu Ning blieb es bis zum 2:2 ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dann jedoch stürmte der Engländer mit Breaks von 62 und 70 Punkten in die Vorschlussrunde.
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Quelle: Eurosport
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