British Open: Mark Allen bucht Finalticket mit Sieg gegen Noppon Saengkham - im Endspiel wartet Ryan Day

Mit einem über weite Strecken perfekten Spiel schlug Mark Allen im Halbfinale der British Open in Milton Keynes Noppon Saengkham mit 6:1. Der Thailänder hatte nicht den Hauch einer Chance. Im Endspiel um den Titel, die 100.000 Pfund und die Clive Everton Trophy trifft Allen am Sonntag auf Ryan Day. Der schlug Robbie Williams mit 6:5, taumelte dabei aber förmlich über die Ziellinie.

Mark Allen | British Open

Fotocredit: Getty Images

Mark Allen setzte Noppon Saengkham von Anfang an unter Druck. Vor dem Interval spielte der Nordire nahezu fehlerlos. Mit atemberaubender Sicherheit lochte er und verschoss keinen Ball, der irgendeine Bedeutung hatte. Keine Chance ließ er ungenutzt. Mit Breaks von 69, 76, 133 und noch einmal 69 Punkten zog Allen auf 4:0 davon. Saengkham hatte in diesen vier Frames nur einen Ball gelocht.
Im fünften Frame bekam Noppon Saengkham dann eine Chance, doch beim Lochen der Roten fiel ihm der Spielball in die Mitteltasche. Dank einer 56 erhöhte Mark Allen auf 5:0. Als Mark Allen dann aber im nächsten Durchgang eine Rote auf die Mitte verschoss nutzte der Thailänder das zu einer 48er-Clearance bis Pink und hatte zumindest die Zu-Null-Niederlage vermieden.
Das brachte Mark Allen aber nicht vom Kurs ab. Seine 64 im siebten Frame reichte jedoch noch nicht aus. Noppon Saengkham, der erst sein drittes Halbfinale bestritt, bekam noch eine Comeback-Chance durch einen Fluke, verschoss aber nach 40 Punkten Grün. Wenig später hatte Allen das 6:1 dann in der Tasche.
Ryan Day und Robbie Williams lieferten sich eine überaus nervöse Partie. Beiden war anzumerken, dass es für sie um sehr viel ging. Am Anfang war zumindest noch Fluss im Spiel. Day holte sich mit einer 55 das 1:0, Williams glich dank einer 77 aus. Danach wurde das Match aber zunehmend zerfahren. Beide schienen extrem verunsichert und leisteten sich eine Vielzahl an Fehlern.
Trotzdem zog Robbie Williams auf 3:1 davon. Nach dem Interval kämpfte sich Ryan Day aber zurück und übernahm mit 5:4 erstmals wieder die Führung. Der Waliser hatte im zehnten Frame auch eine gute Sieg-Chance, doch er verschoss die letzte Rote. Mit einer Clearance bis Pink rettete sich Williams in den elften Frame.
Im Decider hatte Robbie Williams die ersten drei Chancen, holte aber nur 28 Punkte. Ryan Day machte es besser: Nach Breaks von 24 und 45 Punkten von Day brauchte Williams Snooker, aber der Waliser ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
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Quelle: Eurosport

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