British Open: Mark Allen siegt mit Entschlossenheit und Willenskraft gegen Mark Selby

Mark Allen ist der einzig verbliebene Top-16-Spieler im Halbfinale der British Open in Milton Keynes. Dort trifft er auf Noppon Saengkham. Im Top-Match des Viertelfinales schlug Allen Mark Selby mit 5:3. Saengkham stolperte zu einem 5:3 über Jamie Hones. Das zweite Halbfinale bestreiten Ryan Day und Robbie Williams. Day schlug Yuan Sijun mit 5:4 und Williams gewann gegen Lu Haotian mit 5:1.

Mark Allen of Northern Ireland plays a shot

Fotocredit: Getty Images

Das Match zwischen Mark Allen und Mark Selby hatte mehrere Gesichter: Vier Centuries spielten die beiden, beide erlaubten sich aber auch überraschende Fehler. Mark Allen war am Ende der Spieler mit dem größeren Willen und der größeren Stabilität. Dabei hatte Selby zunächst an das angeknüpft, was er am Tag zuvor unter anderem mit einem Maximum gezeigt hatte: Nachdem Allen Schwarz verschossen hatte holte sich Selby den Frame mit einer 123.
Der zweite Frame war dann plötzlich zerfahren, aber Allen glich aus und zog danach mit Breaks von 143 und 75 Punkten auf 3:1 davon. Nach dem Interval jedoch meldete sich Selby mit einer 103 zurück und glich danach wieder aus. Er führte auch im siebten Frame schon mit 51:12 und kontrollierte das Geschehen. Dann jedoch verschoss er Grün mit dem Hilfsqueue. Nach seiner 47er-Clearance hatte Allen den Frame auf Schwarz gewonnen und nutzte seine frühe Chance im achten Frame zu einer 126.
Noppon Saengkham begann gegen Jamie Jones flüssig und mit sicherem Lochspiel. Dank Breaks von 61 und 89 Punkten ging er schnell mit 2:0 in Führung. Ales er dann aber das mögliche 3:0 verpasste und Jones stattdessen verkürzte verlor der Thailänder seinen Spielfluss. Prompt ging auch der vierte Frame an den Waliser.
Nach der Pause holte sich Saengkham zwar mit einer 102 die Führung zurück, aber was danach folgte war weitestgehend Stückwerk auf beiden Seiten. Beiden Akteuren war der Druck anzumerken. Aber es war Saengkham, der eher Akzente setzen konnte, nicht zuletzt mit einer 63, mit der er sich im siebten Frame die Führung zurückholte. Am Ende stolperte er aber mehr über die Ziellinie.

Robbie William gewinnt knapp

Ryan Day, mit 42 Jahren der älteste Spieler noch im Feld, und der Youngster Yuan Sijun lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Führung wechselte ständig; nie hatte einer mehr als einen Frame Vorsprung. Das Beste hatte sich Day für den Schluss aufbewahrt: Nachdem Yuan den Decider erzwungen hatte holte Day sich den siebten Frame mit einer 124.
Der Sieg von Robbie Williams war nicht so klar, wie das Ergebnis es vermuten lässt. In einigen Frames führte der Chinese schon klar, ließ sich dann aber doch noch von Williams abfangen. Lu hatte den ersten Frame gewonnen, musste dann aber immer frustrierter miterleben, wie der Bezwinger von Lukas Kleckers fünf Frames in Folge holte. Dabei war Williams über ein höchstes Break von 49 Punkten nicht hinausgekommen.
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Maximum Break zum Einstieg: Selby glänzt bei British Open

Quelle: Eurosport

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