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Handshake-Gate zwischen Ronnie O'Sullivan und Judd Trump - jetzt sprechen die beiden Snooker-Stars
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Publiziert 08/11/2022 um 15:30 GMT+1 Uhr
Ronnie O'Sullivan und Judd Trump haben sich nun auch zum "Handshake-Gate" geäußert. O'Sullivan hatte seinen Kontrahenten im Champion-of-Champions-Finale nach dessen Maximum Break nicht beglückwünscht. Dies hatte für reichlich Diskussionen gesorgt. The Rocket stellte nun klar: "Die Leute haben ihre Meinung und es ist mir egal, was irgendjemand von mir denkt, was ich tue oder nicht tue."
Ronnie O'Sullivan und Judd Trump beim WM-Finale 2022
Fotocredit: Imago
"Es ist großartig, dass Judd die 147 geschafft hat, aber wir hatten noch ein Match zu spielen, soweit es mich betrifft", ergänzte O'Sullivan.
Zu diesem Zeitpunkt hatte der amtierende Weltmeister bereits deutlich 6:1 geführt. Am Ende holte O'Sullivan den Titel mit einem 10:6-Erfolg über Trump. Dieser äußerte nun Unverständnis, dass sein Gegner ihm den sonst üblichen Handschlag verweigerte.
O'Sullivan habe in diesem Moment gewusst, "dass er gewinnen würde, wenn er nur halbwegs gut spielt. Er ist zu gut, um nicht zu gewinnen. Man hätte also erwartet, dass er entspannt genug ist, um nette Dinge zu sagen, vor allem nach dem, was beim WM-Finale passiert ist."
Damit spielte Trump auf die lange Umarmung an, die er O'Sullivan nach dessen siebtem WM-Triumph im Mai gegeben hatte.
Judd Trump von Ronnie O'Sullivan enttäuscht
"Man feiert, dass man die 147 geschafft hat, man dreht sich um und legt sein Queue hin. Ich habe irgendwie erwartet, dass Ronnie aufsteht und sagt: 'Gut gemacht'", erklärte der 33-Jährige.
Das sei für einen Snooker-Spieler "das Normalste der Welt. Es ist für jeden eine besondere Leistung, und es wäre schön gewesen, seine Anerkennung zu bekommen."
Snooker-Legende Stephen Hendry stimmte dem zu und meinte an O'Sullivan gerichtet: "Schüttele ihm die Hand. Er hat eine 147 geschafft, es ist das Finale und du führst 6:1. Schüttele dem Kerl einfach die Hand. Unglaublich." Mark Williams wiederum hatte The Rocket gegen die aufkommende Kritik verteidigt.
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