Maximum Break: Bingham trumpft in Peking auf

Nach dem Interval steigerte sich dann die Fehlerquote von Stuart Bingham, während Peter Ebdon sicherer wurde. So glich Ebdon dank Breaks von 62 und 70 Punkten aus. Luft verschaffte sich Bingham mit seiner 147 im siebten Frame. Es war das 151. Maximum in der Snookergeschichte und das fünfte von Bingham; bereits im Vorjahr hatte er eines bei den China Open geschafft. Aber auch die 147 gab Bingham keine Sicherheit. Der achte Frame war ein einziges Hin und Her. Aber als Bingham das 5:3 geschafft hatte war die Vorentscheidung gefallen. Im neunten Frame löste er mit zwei kleineren Breaks das Ticket für das Achtelfinale.

Robertson mit Comeback

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Den Kopf aus der Schlinge zog Neil Robertson bei seinem 6:3 über Mei Xiwen. Vor der Pause lief beim Australier nicht viel zusammen. Zwei Frames verlor er auf Schwarz oder Pink und lag zum Interval mit 1:3 hinten. Danach aber spielte er wie verwandelt und stürmte mit Breaks von 141, 70, 55, 71 und 83 Punkten zum Sieg.
Ein noch größeres Comeback schaffte Liang Wenbo. Der stand beim 3:5 gegen Craig Steadman schon am Rand einer Niederlage, glich aber mit Breaks von 134 und 85 Punkten aus. Im Decider lochte Steadman dann aber keinen Ball mehr. Mit Breaks von 37 und 43 Punkten machte Liang den Sieg perfekt und feierte das mit einem Urschrei.
Mit Kyren Wilson verabschiedete sich dagegen ein weiterer Mitfavorit in der zweiten Runde. Wilson unterlag Rod Lawler mit 4:6. Bittere Niederlagen kassierten Ali Carter und David Gilbert. Für Carter bedeutete das 4:6 gegen Sam Craigie, dass er die WM-Qualifikation spielen muss. David Gilbert muss nach seinem 3:6 gegen Scott Donaldson zittern; gewinnt einer der in der Rangliste hinter ihm stehenden Spieler den Titel in Peking, dann würde Gilbert noch aus den Top 16 herausrutschen.

Drei WM-Teilnahmen perfekt

Jack Lisowski dagegen ist nach seinem 6:3 über Gerard Greene nicht nur im Achtelfinale, sondern auch sicher im Crucible Theatre dabei. Auch Stephen Maguire ist trotz seines 3:6 gegen Anthony McGill schon jetzt für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach der Niederlage von Gilbert kann er nicht mehr aus den Top 16 der Rangliste herausfallen.
Nicht mehr um seine WM-Teilnahme zittern muss auch Luca Brecel. Der Belgier erreichte zudem durch sein 6:4 über Michael Holt auch das Achtelfinale in China. Selbst das 5:3 für Brecel war aber noch nicht der Durchbruch. Holt schlug mit einer 132 noch einmal zurück. Im zehnten Frame machte Brecel dann aber mit einer 83 den Sieg perfekt.
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