English Open 2019 | Neil Robertson liefert eine Gala in Sachen Breakbuilding ab

Mit der bisher besten Leistung im Turnier ist Neil Robertson bei den English Open in die zweite Runde gestürmt. Er fertigte Kishan Hirani in nur 52 Minuten mit 4:0 ab. Der Australier war von Anfang an hoch konzentriert und brauchte nicht lange, um zu seinem Breakbuilding zu finden. Dann zog er mit Breaks von 75, 71 und 118 Punkten auf 3:0 davon. Hirani hatte bis dahin nur drei Punkte geholt.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Im vierten Frame ging Kishan Hirani dann zwar mit 52:0 in Führung, doch das reichte für den Waliser nicht. Mit einer Clearance von 85 Punkten machte Robertson den Sieg perfekt.
Schwerer tat sich Mark Allen, der gegen James Wattana zunächst seinen Rhythmus nicht fand. Erst ab dem fünften Frame lief es bei dem Nordiren rund, so dass er aus dem 2:2 mit Breaks von 125 und 87 Punkten ein 4:2 machte.

Mark Williams liefert Top-Break

Mark Williams beendete sein 4:2 über Jamie Clarke mit einer Total Clearance von 142 Punkten, dem neuen Top-Break in Crawley. Viele der Frames davor waren aber recht zerfahren. Nach intensiven taktischen Duellen lagen eben viele Bälle an den Banden, so dass flüssige Breaks nicht mehr möglich waren.
Clarke war durchaus ein harter Prüfstein für den dreimaligen Weltmeister. Nach dem Match bekannte Williams im Eurosport-Studio, dass er eigentlich keine Lust mehr auf lange Reisen habe und ihn auch nichts in den Club zum Training ziehe. Deshalb werde er nach dem Saisonende darüber nachdenken, ob er seine Karriere fortsetzen wolle.

Kyren Wilson trifft verlässlicher als Liang Wenbo

Kyren Wilson setzte sich gegen Liang Wenbo mit 4:1 durch, weil er bei den entscheidenden Bällen verlässlicher war. Vorentscheidend war schon der dritte Frame: Liang hatte einen Re-spotted Black erzwungen, aber Wilson holte sie die sieben Punkte für die Zusatz-Schwarze zum 2:1 und baute dann seine Führung dank einer 72 umgehend aus.
Scott Donaldson war gegen Zhao Xintong drei Mal in Führung gegangen und lag auch im siebten Frame mit 64:0 vorne, als er ausgerechnet beim Frameball foulte. Zhao räumte den Tisch ab und holte sich dann mit einer Res-spotted Black Frame und Match.

Simon Lichtenberg verpasst ersten Sieg nur knapp

Simon Lichtenberg verpasste gegen Hossein Vafaei seinen ersten Saison-Sieg nur knapp. Drei Mal war der Berliner in Führung gegangen, doch jedes Mal schaffte der Halbfinalist der China Championship den sofortigen Ausgleich.
Auch im Decider führte Lichtenberg lange, doch der Iraner fing ihn noch auf die Farben ab. Auch Alexander Ursenbacher scheiterte in Crawley in der ersten Runde. Der Schweizer unterlag Martin O’Donnell mit 2:4; dabei hatte Ursenbacher die Chance, mit 3:2 in Führung zu gehen.

Stephen Maguire abgefertigt

Thepchaiya Un-Nooh brauchte sogar nur 45 Minuten, um Stephen Maguire mit 4:0 abzufertigen. Der Thailänder spielte dabei Breaks von 86, 65, 117 und 75 Punkten.
Auch David Gilbert überzeugte bei seinem 4:1 über Stuart Carrington. Gilbert war mit Breaks von 75, 112 und 94 Punkten schnell mit 3:0 in Führung gegangen, ehe Carrington dank einer 86 dann seinen einzigen Frame holte. Den fünften Frame holte dann aber wieder Gilbert mit einer 51.
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung