Eurosport
English Open: Luca Brecel siegt im Hurra-Stil gegen Mark Allen - Im Finale wartet in Brentwood Mark Selby
Von
Publiziert 17/12/2022 um 23:28 GMT+1 Uhr
Im Hurra-Stil hat Luca Brecel Mark Allen im Halbfinale der English Open mit 6:2 geschlagen und trifft im Endspiel am Sonntag in Brentwood auf Mark Selby. Schier unglaubliche Bälle lochte der Belgier dabei. Selby setzte sich in der Vorschlussrunde mit 6:4 gegen Neil Robertson durch, obwohl er mit 1:3 in Rückstand geraten war. Dies ist Selbys erstes Endspiel seit seinem WM-Triumph 2021.
"Der war so schwer": Robertson brilliert mit Zauberstoß
Quelle: Eurosport
Phänomenal war die Stärke von Luca Brecel, wenn es darum ging, lange Bälle zu lochen. Mark Allen bemängelte denn auch nach der Niederlage im Eurosport-Interview, dass seine Safeties nicht gut genug gewesen seien, um Brecel davon abzuhalten. Aber der Belgier wusste sich nach Stellungsfehlern auch immer wieder mit spektakulären Bälle zu retten. Zudem sorgten seine Safeties dafür, dass Allen kaum ins Spiel fand.
So ging Luca Brecel bis zum Interval dank Breaks von 61, 55, 50 und 71 Punkten mit 4:0 in Führung. Als er nach der Pause seine Führung gar mit einer 89 ausbaute schien das Match entschieden zu sein. Doch Allen gab nicht auf. Nun nutzte er die wenigen Fehler von Brecel und verkürzte dank Breaks von 89 und 63 Punkten auf 2:5. Aber der Rückstand war zu groß. Den achten Frame dominierte wieder Brecel. Als Allen nach einem Fluke Schwarz verschoss machte der Belgier mühelos den Sieg perfekt.
Zu Beginn sah es so aus, als ob Neil Robertson zum achten Mal in Folge Mark Selby schlagen würde. Selby hatte zwar den ersten Frame mit einer Clearance von 54 Punkten auf Schwarz gewonnen, aber dann überrollte der Australier ihn erneut. Mit zwei Breaks von jeweils 78 Punkten und einer Total Clearance von 141 Punkten ging Robertson mit 3:1 in Führung.
Bis dahin hatte Neil Robertson praktisch fehlerfrei gespielt. Nach dem Interval schlichen sich aber einige kleine Fehler ein, und das reichte Mark Selby. Er gewann die ersten beiden Frames nach Wiederbeginn und spielte dann nach einem schwachen Anstoß von Robertson eine 136 zum 4:3. Mit einem guten Break von 66 Punkten glich der Australier zwar umgehend aus, aber nachdem er nach einer 25 im neunten Frame keine Fortsetzung hatte lochte er keinen Ball mehr.
Mit einer sehr schweren 104, seinem zweiten Century, holte sich Mark Selby die Führung zurück. Im zehnten Frame knallte der viermalige Weltmeister nach einem Shot to Nothing von Robertson eine sensationelle lange Rote in die Ecktasche und machte daraus das entscheidende Break von 85 Punkten.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Robertson und Williams zelebrieren Snooker vom anderen Stern
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/12/17/3509986-71546888-2560-1440.png)
"Überragende Leistung": Robertson zeigt gegen Selby seine ganze Klasse
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung